Sep
01

Road-blog.de – Motorrad-Blogger gehen auf bundesweite Web 2.0-Tour

Geposted (Mr. Wheel) in BikerGenuss, BikerKuriositäten, BikerTour am September -1-2010

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“Da wächst zusammen, was zusammen gehört…” hat ein deutscher Politiker im letzten Jahrtausend mal gesagt – so oder ähnlich könnte man aber kommentieren, wenn man sich das Ziel einer Gruppe von Internet-affinen Motorradfahrern anschaut, die am 11. und 12. September zu der bundesweiten Road Blog 2010-Tour starten. Denn dabei wächst Motorrad und Internet zusammen.

 

Die acht Piloten – allesamt auf brandneuen Honda VFR1200F DCT mit automatischem Doppelkupplungsgetriebe unterwegs – wollen an den beiden Tagen in insgesamt 36 Stunden nicht nur eine locker Strecke von rund 2.000 Kilometern abreiten, sondern auch möglichst viele andere bloggende, twitternde und facebookende Biker treffen. Und live darüber berichten.

 

Dafür haben sie die Website road-blog.de gestartet und aufgerufen, motorradgerechte Locations wie “schlechte Imbiss-Buden, zugige Raststätten, ausgewählte Sehenswürdigkeiten wie kuschelige Schrauberbuden” vorzuschlagen.

 

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Aus 16 Angeboten – auf Google Maps penibel dokumentiert – haben die “#rb10 Teamster” jetzt die finale Route zusammengestellt:

 

Samstags, an Tag 1, soll es zunächst vom Start- und Zielort Offenbach nach Hamm zum Dieseltreffen gehen, wo sich ohnehin diverse Bike-Blogger ein Stelldichein geben. Von dort fährt der Deutschland-Achter dann über Hamburg (mit einem Treffen mit Tina Meier und ErnieTroelf) nach Berlin, wo die Spinnerbrücke zum Abschluss des Tages avisiert ist.

 

Sonntag, Tag 2: Nach einer Mütze Schlaf in der Motorrad-Pension Haus Simone geht es los Richtung Lausitzring, wo der German Endurance Cup läuft. Nach diesem Boxenstop will das Team Kilometer machen: Zurück über Würzburg wird der Endpunkt bei Honda in Offenbach angesteuert.

 

Weil die Teamster nicht nur mit dem Motorrad, sondern auch dem Internet aufgewachsen sind, sind während der Tour die Sendkanäle fast genauso wichtig wie ein voller Tank: „ Wir sind bei Road-Blog 2010 nicht allein. Ihr seid dabei. Das ist gut. So sind wir überall. Vor, während und nach der Tour bloggen wir Text und Bilder über Mails an posterous.com, twittern als @roadblogger und facebooken unter unseren Accounts. Gleichzeitig werden die Bilder, die wir absetzen, auch auf Flickr aufgespielt“, schreiben die Acht auf ihrer Site.

 

Für die zusätzliche visuelle Begleitung haben sich die Roadblogger neben Honda die englische Firma BikeTRac als Sponsor an Bord geholt: BikeTrac stellt zwei Ortungsgeräte, die während der Fahrt permanent die Position absetzen, und in einer eigenen Website auf der Basis von Bing Maps als sich bewegende Punkte darstellt. In eine Seitenleiste werden zudem die letzten Twitter-Einträge von @roadblogger (hinter dem sich alle acht Mitfahrer verbergen) und die Flickr-Bilder eingespielt.

 

Mehr Internet geht wohl kaum zur Zeit und deshalb haben wir uns gedacht, dass wir dieses technische (und soziale) Experiment doch möglichst nah verfolgen sollten …

 

Da unser gelegentlicher Gast-Autor moto1203 im Team ist, haben wir ihn gebeten, seine Eindrücke, Tweets und Bilder auch gleich an ridexperience.de und euch zu schicken. Wir fahren also virtuell mit, beim Road Blog 2010. Stay tuned!



 
Aug
31

Video: Wheels are the Champions – Neulich am Gemüsestand …

Geposted (Mr. Wheel) in BikerGenuss, BikerVideo, Company am August -31-2010

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Kürzlich haben die Kollegen von Motorrad Online auf Twitter eine kurzweilige Frage gestellt und die Ergebnisse auf ihrer Website zusammen gefasst: Welche Spitznamen für Motorräder kennt ihr eigentlich? Da gab es die üblichen Rückmeldungen: Bonnie (Triumph Bonneville), Transe (Honda Transalp), Güllepumpe (Honda CX500), Gixxer (Suzuki GSX-Baureihe), Emme (MZ allgemein) oder etwa Kürbis (KTM allgemein).

 

Einen kleinen Streit gab es bei Twitter nur über den Motorrad-Kosenamen Rübe. Handelt es sich um ein Mofa allgemein oder eine bestimmte Marke? Die Frage wurde schlussendlich nicht geklärt.

 

Fiel mir aber wieder ein, als ich jetzt den bisher letzten Metzeler-Video für den “Wheels are the Champions”-Wettbewerb gesehen habe: Nach dem Sound zu urteilen, ist der Mann am Marktstand eindeutig Fan von ganz schnellen Rüben.

 

 

Wenn Dir gelegentlich Ähnliches am Gemüsestand passiert, kannst Du diesen Gemütszustand jetzt beim Wettbewerb „Wheels are the Champions“ locker in einen grandiosen Gewinn münden lassen: eine brandneue Honda VFR 1200F, ausgerüstet mit den aktuellen Metzeler Roadtec Z8 Interact-Reifen.

 

Die Herausforderung an euch Biker und Liebhaber von saftigem Motorradsound ist dabei nicht ganz einfach: Dreht mit der Webcam einen Video von euch, während ihr den Sound zu einem der On- oder Offroad-Clips auf der Site www.wheelsarethechampions.com liefert. Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – Ihr könnt singen, pfeifen oder brummen, um die Geräusche der Beschleunigung, bei der Fahrt und während der Überholvorgänge zu imitieren.

 

Stellt euch einfach vor, ihr sitzt im Rennsattel …! Einzige Bedingung, wenn ihr euren Video hoch laden wollt: Wir wollen euch dabei im Bild sehen.

 

Mit den pfiffigsten Sounds habt ihr die Chance, von euren Freunden – die ihr natürlich dazu animiert – und den Website-Besuchern die meisten Votings zu kriegen, und neben dem Hauptgewinn zehn weitere Sets Roadtec Z8 Interact einzufahren.

 

Der Wettbewerb hat am 12. Juli 2010 begonnen und läuft noch bis zum 13. September 2010. Ihr müsst euren Video also nicht schon heute online stellen. Es bleiben euch noch einige Tage, um in Ruhe einen der Clips auszusuchen und zu üben.

 

Denn Übung macht den Meister – vor der Webcam, auf der Rennstrecke und bei der sicheren Fahrt durch den Alltagsverkehr mit dem neuen Metzeler Roadtec Z8 Interact – dem Reifen für Champions on Wheels.

 



 
Aug
30

World Enduro Championship: Metzeler macht den ersten Titel 2010 fast perfekt

Geposted (Mr. Wheel) in BikerTechnik, BikerVideo, Company am August -30-2010

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Härteste Bedingungen mit 46 Grad unter glühender griechischer Sonne – das hat die Metzeler-Piloten nicht davon abhalten können, sich während der beiden Renntage des GREECE MAXXIS GRAND PRIX – dem sechsten Lauf der 2010 FIM World Enduro Championship – für weitere Weltmeister-Titel bestens zu positionieren.

 

Der E2-Spitzenreiter Mika Ahola im harten Einsatz ....

Der E2-Spitzenreiter Mika Ahola im harten Einsatz ....

 

Im Detail: In der E2-Kategorie führt nach den beiden griechischen Rennen Mika Ahola (HM-Honda, 241 Punkte) vor den beiden KTM-Werkspiloten Ivan Cervantes (KTM, 220 Punkte) und Tomas Oldrati (KTM, 187 Punkte). Mathematisch sind Überraschungen noch möglich, doch bei nur noch zwei ausstehenden Rennwochenenden machen diese drei Piloten – allesamt ausgerüstet mit Metzeler MCE 6 DAYS EXTREME – den Titel wohl unter sich aus.

 

Auch in der E3-Klasse ist Metzeler mit dem Gesamtführenden, dem Engländer David Knight, bestens positioniert. Knight (KTM) dominiert seit Beginn der 2010 Championship das Feld und führt das Klassement mit 234 Punkten an. An dritter Position liegt der zweite KTM-Pilot Simone Albergoni – ebenfalls auf MCE 6 DAYS EXTREME.

 

In den kleinen E1-Klasse haben die beiden KTM-Fahrer Eero Remes und Johnny Aubert noch Chancen auf den Titel – auch wenn der Rückstand auf Antoine Meo mit 42 bzw. 50 Punkten schon augenfällig ist.

 

Die beiden letzten Renntage der 2010 FIM World Enduro Championship finden am 4. und 5. September in der südlichen Türkei in Fetiye an der Mittelmeer sowie am 25. und 26. September im französischen Noiretable statt.

 



 
Aug
27

Historie pur: 9. Hamburger Stadtpark-Revival am 4. und 5. September

Geposted (Mr. Wheel) in BikerGenuss, BikerKuriositäten am August -27-2010

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Über 330 klassische Motorräder, Automobile und Rennsport-Fahrzeuge werden am kommenden Wochenende in Hamburg am Start sein – 9. Hamburger Stadtpark-Revival, volle Oldtimerhütte also, zwei- und vierrädrige Klassiker geben sich wieder ein Stelldichein im Norden.

 

9. Hamburger Stadtpark-Revival 4. bis 5. September 2010

9. Hamburger Stadtpark-Revival 4. bis 5. September 2010

 

Das Hamburger Rennen – im Westen der Elbmetropole am Stadtpark ausgetragen – blickt auf eine lange Tradition zurück: “934 wurde vor ca. 80.000 Zuschauern auf einer sechs Kilometer langen Piste die erste Veranstaltung für Motorräder und Gespanne ausgetragen, die zur damaligen Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft zählte. die zweite Veranstaltung fand 1938 statt.”

 

“1947 wurde auf einer auf 4,1 km verkürzten Piste das erste Nachkriegsrennen für Motorräder, Gespanne und Sportwagen, ausgetragen; ab 1950 wurde wieder die komplette Vorkriegs-Streckenführung genutzt. 1952 fand das letzte Rennen im Hamburger Stadtpark statt. Grund war ein tödlicher Unfall im Gespannrennen, bei dem ein Gespann von der Strecke abkam und drei Zuschauer getötet hatte.” Danach wurden die Rennen vom Hamburger Senat nicht mehr genehmigt.

 

Seit 1999 hat ein Hamburger Fanclub die Veranstaltung wieder aufleben lassen; seit 2004 wird sie jährlich wieder ausgetragen – wenn auch in “zivilerer” Version, aber mit prominenten Teilnehmern: Rennfahrer- und Rallyelegenden wie Egon Müller, Dieter Braun und Heiner Butz – allesamt mehrfache Welt-, Europa- oder Deutsche Meister – sind bei mehreren Rennläufen am Start, mit historische Rennwagen, Gespannmaschinen und Rennmotorräder aus den 1930er bis 1970er Jahren.

 

Ebenfalls in Oldtimern dabei: Die Tatortkommissare Klaus J. Behrend, Harald Krassnitzer und die Schauspieler Michael Mendt, Michael Roll, Gudrun Landgrebe, Axel Prahl und Jan Josef Liefers. Sie starten als “Charity-Team” zu Gunsten einer Kinderstiftung.

 

In den zwei Fahrerlagern Automobile und Motorräder können alle Fahrzeuge während der Pausen “hautnah” besichtigt werden.

 

Veranstaltungsbeginn an beiden Tagen: 8.30 Uhr. Die Tageskarte für alle Bereiche kostet 12,00 Euro, inklusive 3 Kinder bis 15 Jahre. Öl- und Benzingespräche sind natürlich inklusive.

 

Quelle: Stadtpark-Revival, wikipedia



 
Aug
26

Im Jahre zehn: Neue Harley-Dimensionen beim Metzeler ME 880 Marathon

Geposted (Mr. Wheel) in BikerTechnik, Company am August -26-2010

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Sichere Fahreigenschaften bei Trockenheit und Nässe und eine herausragende Laufleistung: Mit diesen Eigenschaften sorgt der Metzeler ME 880 Marathon bei vielen V2-Fans für Fahrspaß pur – und das inzwischen seit zehn Jahren. Ein kleines Jubiläum – im Jahr 2000 hat Metzeler den Dauerbrenner für Custom-Bikes erstmals vorgestellt.

 

Der damals radikal neue Metzeler ME 880 in der Dimension 240/40 R 18 ließ die Customizer-Szene aufhorchen. Mit einer Breite von 243 Millimetern stellte er den fettesten Motorradreifen der Welt dar und wartete zudem mit der modernster 0°-Stahlgürtel-Technologie auf.

 

Mit den neuen Größen 140/75 R17 und 200/55 R17 können ab sofort nun auch Fahrer der Harley-Davidson Fat Boy-Reihe von den Qualitäten des Touringreifens profitieren. Und das einschließlich der Modelle Fat Boy Special und der Screaming Eagle Fat Boy.

 

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Insgesamt 89 verschiedene Dimensionen umfasst mittlerweile das Angebot des ME 880 Marathon. Damit unterstreicht Metzeler nicht nur seine Position als Hersteller von Hightech-Touringreifen, sondern bietet auch das breiteste Sortiment in diesem Reifen-Segment.

 

Mit dem modernen ME 880 Marathon bietet Metzeler einen Reifen, der speziell für die Anforderungen schwerer Tourenmotorräder und Custom-Bikes entwickelt wurde. Die überragende Stabilität, der hohe Komfort und der satte Grip gewährleisten ein neutrales, sicheres Fahrverhalten. Zusammen mit der hervorragenden Laufleistung verhilft Metzelers Premium-Linie für Cruiser und schwere Tourenmotorräder neben der Fat Boy auch vielen anderen Harley-Modellen mit leichtem Handling zu spürbar mehr Fahrfreude – vom Highway bis zur kurvigen Bergstraße. Ride on, ride safe.

 



 
Aug
25

Cheezy Rider gehen am 07.09.2010 auf große Japan-Tour

Geposted (Mr. Wheel) in BikerKuriositäten, BikerTour, Company am August -25-2010

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Offensichtlich muss man keine Big-Bikes fahren, um große Touren zu bewältigen: Die fünf Cheesy Rider Monica Ivancan, Lina van de Mars, Manuel Cortez, Evil Jared Hasselhof und Nils-Peter “NPJ” Jensen wollen Japan mit 50-Kubik-Maschinen erobern. Die Beschränkung im Hubraum hat ihren Grund: Nicht alle der Abenteuerlustigen haben einen Motorradführerschein.

 

Nichts desto trotz wollen sie die Tour, die ab 7. September über 5 Tage und Tausend Kilometer von Tottori Beach nach Downtown Tokio führt, nicht mit gewöhnlichen Mopeds abreisen: Denn der Style von 50cccm-Mofas lässt sich beliebig verändern, vor allem wenn man einen Biker-Schmiedemeister wie NPJ in den Reihen hat.

 

Jensen hat in den letzten Wochen klassische Chopper gebaut – mit 50 Kubik halt. Dem coolen Styling tut das aber keinen Abbruch, wie man unschwer sehen kann :-)

 

(c) Cheezy Rider / Blick in die Werkstatt

(c) Cheezy Rider / Blick in die Werkstatt

 

(c) Cheezy Rider / NPJ und eines der fertigen Tour-Bikes

(c) Cheezy Rider / NPJ und eines der fertigen Tour-Bikes

 

NPJ sagt zur neuen “Big in Japan” Tour der Cheezy Rider, die im vergangenen Jahr in anderer Besetzung – aber ebenfalls bewaffnet mit Schnapsklasse-Mopeds – bereits in Norwegen waren: “Man muss seine Träume leben. Einmal mit einem Chopper durch ein besonderes Land mit endlosen Straßen und atemberaubender Natur fahren, auf der Suche nach Freiheit und Abenteuern und sich selbst! So wie damals Dennis Hopper, Peter Fonda und Jack Nicholson im legendären Roadmovie ‘Easy Rider’!”

 

Weil die fünf allesamt Medien-Profis sind, werden die Tour – und die Camping-Abenteuer – nicht unbemerkt bleiben: Alle Cheezy Rider haben sich vorgenommen, regelmäßig zu facebooken, twittern und zu bloggen. Pro7 wird regelmäßig berichten und auch wir werden uns die Tour-Ereignisse im Detail anschauen.

 

(c) Cheezy Rider / Die Mädels gehen auf Japan-Tour

(c) Cheezy Rider / Die Mädels gehen auf Japan-Tour

 

Mehr zur “Big in Japan”-Tour der Cheezy Rider unter www.cheezyrider.com und auf Facebook unter Cheezy Rider. Ride safe, boyz and girrlz!

 



 
Aug
24

Safe the Date: Glemseck 101 – das legendäre Bergrennen vom 3. bis 5. Sept.

Geposted (Mr. Wheel) in BikerGenuss, BikerTour, Company am August -24-2010

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Glemseck – vor der Haustür Stuttgarts – ist Motorsporttradition pur im Süden Deutschlands. Bis in die 60er Jahre haben sich auf der legendären Solitude-Rennstrecke rund um das Glemseck die Legenden des Motorsports, zwei- wie vierrädrig, um den Lorbeerkranz und glänzende Pokale aufregende Rennen geliefert.

 

Das Glemseck 101-Wochenende Anfang September, bei dem bis zu 20.000 Besucher erwartet werden, ist die Fortsetzung dieser Tradition für ein breites Publikum. Ein drei Tage und zwei lange Nächte andauernder Event, welcher vom 03. bis 05. September 2010 in seine fünfte Runde geht, organisiert von der Stadt Leonberg, dem Hotel Glemseck und dem Motorradmagazin MO.

 

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Legenden wie Jim Redman und Jimmy Clark haben bis 1965 auf dem elf Kilometer langen Rundkurs am Glemseck Furore gemacht und die Rennstrecke weit über die Grenzen Deutschlands bekannt gemacht. Der Glemseck-Racetrack ist 1,5 km lang und hat eine Steigung von 150 Meter – daher auch der Begriff Bergstrecke:-)

 

2008 fand nach langer Pause wieder eine Rundfahrt am Glemseck mit den schönsten Race-Modellen aus der Zeit statt. Ebenfalls 2008 und 2009 mit dem 101-Cafe-Racer-Sprint lebte die Tradition am Glemseck wieder auf – die Zielgerade der legendären Solitude Rennstrecke war Schauplatz des ersten Rennens seit 1965, organisiert vom Team 101 und der Zeitschrift MO.

 

Dieses Jahr werden am Samstag CafeRacer mit bis zu drei Zylindern und 1000 ccm an den Start gehen. Doch auch das Begleitprogramm hat es in sich: Shows mit aktuellen und historischen Maschinen, und abends wird fetter Rock’a’Billy-Sound von den Doopies und den Booze Bombs mit ihrer charismatischen Sängerin Annie Leopardo gespielt.

 

Eine Spitzenveranstaltung also – und nicht zuletzt gesponsert von Metzeler. Wir wissen, wo die coolen Events sind.

 

Quelle: Glemseck 101



 
Aug
20

INTERMOT 2010 unterstützt “Nelson Müller Charity Ride”

Geposted (Mr. Wheel) in BikerKuriositäten, BikerTour, Company am August -20-2010

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Die Faszination Motorrad macht anscheinend auch vor den Gourmet-Köchen nicht halt. Jetzt kommen auch Deutschlands Jungköche auf den Geschmack: Nelson Müller, angehender Sternekoch und mittlerweile bundesweit bekannt aus vielen TV- Kochshows, macht derzeit seinen Motorrad-Führerschein.

 

Folgerichtig führt ihn sein neues Hobby natürlich auch zur INTERMOT Köln, die vom 6. bis 10. Oktober 2010 in Köln stattfindet. Doch Nelson Müller kommt nicht einfach alleine zur INTERMOT.

 

Gemeinsam mit Markus Schultze von vivalamopped.com entwickelte er eine ungewöhnliche Idee für einen guten Zweck: den „Nelson Müller Charity Ride 2010“. Schultze hat dabei die Aufgabe, mindestens 500 Biker zu motivieren, ihn am 6.10. 2010 von Braunschweig nach Köln zu begleiten.

 

Nelson Müller (li.) und Markus Schultze

Nelson Müller (li.) und Markus Schultze

 

Dort erwartet sie dann Müllers legendäre „Gourmet Biker Wurst“, die der Starkoch höchstpersönlich serviert und für einen guten Zweck verkauft. Der Clou: der Preis der Gaumenfreude ergibt sich aus dem Hubraum der Maschinen – 1 Eurocent pro cm3.

 

Müller und Schultze sammeln bei ihrem Ride für die Aktion Canchanabury e.V. Die Organisation setzt sich bereits seit 1961 für Menschen in den ärmsten Regionen der Welt ein, die wegen Krankheiten wie Lepra oder Aids aus der Gesellschaft ausgegrenzt sind. Seit 1992 trägt die Aktion Canchanabury für ihr Engagement das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI) in Berlin – quasi ein Spenden-TÜV.

 

Interessierte, die an der Fahrt nach Köln des „Nelson Müller Charity Ride“ teilnehmen wollen, können sich via Facebook an Markus wenden: www.facebook.com/markus.schultze. Alle aktuellen Infos sind unter www.nelsonscharityride.de zu finden.

 

Quelle: Intermot Köln



 
Aug
19

ADAC testet Airbag-Schutzsysteme – die Ergebnisse

Geposted (Mr. Wheel) in BikerTechnik, BikerVideo am August -19-2010

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Die Gefahr, sich bei einem Unfall mit dem Motorrad schwer zu verletzen, liegt nach der bundesdeutschen Unfallstatistik beim Bike 16mal höher als beim PKW.

 

Wir brauchen also mehr Schutz. Der ADAC hat nun Motorradfahrer-Schutzsysteme getestet – mit einem eher ernüchternden Ergebnis: Ob Airbag-Westen oder -Helme, alle haben noch Schwächen im Auslöseverhalten und Einschränkungen beim Tragekomfort.

 

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Der ADAC schreibt: “”Die verglichenen Schutzsysteme stellen einen ersten, in die Zukunft weisenden Schritt zur Verbesserung der passiven Sicherheit für Motorradfahrer dar, selbst wenn keines der Produkte als vollständig ausgereift bezeichnet werden kann.”

 

Im Detail: Zur Ermittlung der Gesamteigenschaften der untersuchten Systeme wurden umfangreiche Einzelprüfungen durchgeführt – unter anderem ein Crash-Test zur Ermittlung der Abläufe und Belastungen bei einem klassischen Kreuzungs-Unfall.

 

Dazu wurde eine der häufigsten Unfallsituationen simuliert – bei der das Motorrad mit rund 50 km/h an einer Kreuzung im Bereich der Vorderachse seitlich mit einem stehenden Pkw kollidiert. Der Motorradfahrer wird dabei über die Motorhaube des Pkw geschleudert und kommt etwa sieben Meter vom Kollisionspunkt entfernt zum Liegen.

 

Bei den Tests hat der ADAC eine passive Stützeinrichtung, die ein Überstrecken der verletzlichen Halswirbelsäule verhindern soll, und vier Airbag-Systeme untersucht. Letztere waren in zwei Motorradjacken, in einer Weste zum Überziehen und im Kragen eines Motorradhelms eingebaut.

 

Zusätzlich wurden die auftretenden Belastungen (Schlag auf Rücken, Nacken etc.) mit allen Produkten nachgestellt – und ergaben ein klares Bild: Ein System war unbrauchbar – der Airbag stellte sein volles Dämpfungsvolumen erst bereit, als der Dummy auf die Straße aufschlug – der Hersteller hat ein verbessertes Modell angekündigt. Doch vor allem der Brustbereich ist noch nicht im Fokus der Hersteller. Die Systeme kosten zwischen 400 und 900 Euro.

 

Die Detailergebnisse und einen informativen Video hat der ADAC auf seiner Website veröffentlicht. Ride safe, have a look.

 

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Quelle: ADAC



 
Aug
18

BMW-Motorrad 2011 wieder bei der Rallye Dakar dabei

Geposted (Mr. Wheel) in BikerGenuss, BikerTechnik, Company am August -18-2010

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BMW geht bei der Rallye Dakar 2011 mit dem Speedbrain Team an den Start und in die Erfolgspsur der vergangenen GS-Siege zurückfinden. Speedbrain ist seit einigen Jahren das Offroad-Werksteam von BMW Motorrad Motorsport und betreibt den Online-Shop speedbrain.de.

 

Zum Einsatz bei der Dakar kommt ein Motorrad auf Basis der G 450 X, das von Speebrain und dem Techniker Frans Verhoeven (NED) entwickelt und getestet wird. Frans Verhoeven startet auch als einer der Werksfahrer.

 

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Für ein Rallyemotorrad soll die Werks-G 450 X außergewöhnlich leicht sein, berichtet Marion (@phantom44xx) von Freizeit-Motorrad. Ein 30-Liter fassende Tank sei unter der Sitzbank platziert, dadurch solle das Gewicht optimal gelagert und der Schwerpunkt zentral eingebracht sein. Teamchef Wolfgang Fischer wird von Freizeit-Motorrad wie folgt zitiert: „Diese BMW ermöglicht es, bei der Gewichtsverteilung bzw. Tankplatzierung neue Wege zu gehen, die deutliche Handlingsvorteile bringen und ideal in die neue Hubraumbegrenzung von 450 Kubikzentimeter bei der Dakar passen.“

 

Als zweiten Fahrer hat Speedbrain den Franzosen David Fretigne gewinnen können. Er war 2009 der erste Fahrer, der mit einer leistungsmässig weit unterlegenen 450-ccm-Maschine auf’s Podium fuhr.

 

Neben David Fretigne und Frans Verhoeven starten auch die Portugiesen Pedro Bianchi Prata und Paulo Goncalves für Speedbrain.

 



 
Aug
17

Neu im Motorrad-Web 2.0: iphone-App von MOTORRAD und Relaunch bei Motorrad News

Geposted (Mr. Wheel) in BikerGenuss, Company am August -17-2010

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Die beiden großen Motorradzeitungen in Deutschland machen einen weiteren Schritt ins Netz. Während MOTORRAD als erste Print-Publikation der Branche ein eigenes iPhone-App anbietet, hat Motorrad News seine Website relauncht.

 

Werfen wir doch einen ersten Blick darauf: Das App von MOTORRAD wird gemeinsam mit 1000PS im iTunes-Store kostenlos angeboten, ist schnell geladen und hat Einiges im Angebot. Als User bekommt man auch von unterwegs Zugriff auf den Marktplatz von motorradonline.de und damit auf über 20000 Gebrauchtfahrzeuge und 1000 Händler in Deutschland und Österreich.

 

Screenshots vom neuen MOTORRAD-App

Screenshots vom neuen MOTORRAD-App

 

Durchforsten kann man die Gebrauchtmotorräder nach vielfältigen Suchkriterien – zum Beispiel nach Preis, Kilometerstand, Motorradmarke, Motorradmodell, aber auch nach Fahrzeugkategorie (Roller, Supersportler, Naked Bike, usw.) Zusätzlich kann die Suche auf Postleitzahl-Gebiete eingeschränkt werden, oder es kann im Umkreis des aktuellen Standorts gesucht werden.

 

Die Reaktionen im Netz sind geteilt. Bei iTunes selbst schreibt Bj0ern: “Ich suche regelmäßig nach Maschinen, die in mein Beuteschema passen. Das funktioniert jetzt auch unterwegs super! ”

 

Aber Schuhug morniert: “Der Datenbestand der Händler ist absolut daneben, da ist die Suchfunktion der Karten weitaus hilfreicher. Wichtige Alt eingesessene Händler werden nicht genannt, dafür seit 5 Jahren insolvente. Mies. Oder ist der nächste Honda Händler von 45 Essen mindestens 120 km entfernt. Fliegt wieder runter. Unbrauchbar.”

 

Und bei Twitter beschwert sich einer: “@MOTORRADonline Motorradsound beim Starten der App? Das ist doch wohl nicht euer Ernst, oder? Sollte man abschalten können, das nervt.”

 

Anders bei Motorrad News. Die Redaktion in Unna hatte bisher einen Internet-Auftritt, der diesen Namen nun wirklich nicht wert war. Mit dem Relaunch unter motorrad.net sind jetzt die Weichen gestellt, um etwas wirklich Nützliches auf die Beine zu stellen.

 

Neue Website von Motorrad News

Neue Website von Motorrad News

 

Alle wesentlichen Bereiche sind in der Navigation zu finden, auch wenn die einzelnen Bereiche teilweise noch etwas spärlich gefüllt sind. Und weil die Redakteure neuerdings auch auf Facebook und Twitter auftauchen und sich da Synergien vermuten lassen, erst mal ein Lob zum Neustart.

 



 
Aug
16

27. bis 29. August 2010: Euro-Gespann-Treffen 2010 in Weiswampach (Luxembourg)

Geposted (Mr. Wheel) in BikerGenuss, BikerTour, Company am August -16-2010

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Die Freunde des exklusiven Hobbys Motorradgespanne treffen sich vom 27. bis 29. August 2010 am Badesee von Weiswampach in Luxemburg. Über 1.500 Motorräder mit Beiwagen werden zur 22. Auflage dieses Familientreffens erwartet. Veranstalter ist die Zeitschrift Motorrad-Gespanne, Ausrichter des großen Zelt- und Campingtreffens ist der Verkehrsverein Weiswampach.

 

Dreirädriges Camping am See - hier ein Luftbild aus dem Jahr 2007. Klick für mehr Infos.

Dreirädriges Camping am See - hier ein Luftbild aus dem Jahr 2007. Klick für mehr Infos.

 

Seit 1989 treffen sich die Gespannfahrer mit ihren Familien aus ganz Europa zum Euro-Gespann-Treffen (E-G-T). Anders als auf vielen Motorradtreffen dieser Größe ist das E-G-T eine beschauliche Veranstaltung. Die gestandenen Motorradfahrer mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren genießen diese angenehme Atmosphäre, um alte und neue Freunde zu treffen.

 

Motorradgespann-Hersteller aus Frankreich, den Niederlanden und Deutschland stellen ihre neuesten Beiwagenmaschinen aus. Am Samstagabend werden die besten Gespannumbauten, ältesten Gespanne und die weitesten Anfahrten der Teilnehmer prämiert. Als Höhepunkt des Abends wird ein Beiwagen im Wert von 6.000 Euro verlost.

 

Die Gemeinde Weiswampach liegt im Norden von Luxemburg in unmittelbarer Nähe des Dreiländereckes mit Deutschland und Belgien. Weiswampach gehört geografisch zur Eifel, zur deutschen Grenze sind es knapp 10 Kilometer. Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro pro Person von Freitag bis Sonntag. Die Zufahrt zum Gelände ist für Autos nicht gestattet!

 



 
Aug
13

Loblied auf die 1098 – denn Alex hat jetzt 1098 Freunde auf Facebook …

Geposted (Mr. Wheel) in BikerGenuss, BikerTechnik, Company am August -13-2010

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1098? Eine echt krumme Zahl für ein Jubiläum, aber da Metzler ein Unternehmen mit einer italienischen Mutter ist, nehmen wir die inzwischen auf 1098 angestiegene Zahl meiner Facebook-Freund und Freundinnen zum Anlass, uns vor der echten 1098 zu verbeugen, auch eine flotte Italienerin …

 

Dazu stellt uns Gast-Autor moto1203 eine Reportage über den Bau der 1098 zur Verfügung, die ja leider nicht mehr gebaut wird. Er war damals zwei Tage vor Ort in Bolognias Vorort Borgo Panigale und hat zum Launch der ersten Maschinen beobachtet, wie aus Einzelteilen ein rasantes Kunstwerk entsteht.

 

Klick für mehr Bilder

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Die Schönheit im roten Kleide

 

In Bolognas Vorort Borge Panigale bauen junge Träumer, gewiefte Ingenieure und clevere Investoren Ikonen auf zwei Rädern. Ein Besuch in der Legendenschmiede Ducati.

 

Die Idee und ihre Zeichner

 

Gianandrea Fabbro ist 34 Jahre alt. Doch wer den Ducati-Designer zum Gespräch trifft, denkt als erstes: Wie bitte, dieser junge Kerl mit dem Kleinjungencharme und den verträumten Augen soll das scharfe Straßenmotorrad gezeichnet haben? Kann doch nicht sein, oder?

 

Doch, kann sein. Hat er. Signore Fabbro hüllte die Ducati 1098 in ein luftiges rotes Kleidchen. Er hat den Kraftprotz von Motor unter einer Verkleidung mit der Anmut eines Tutu verschwinden lassen und die radikalen Rennmaschine mit schmaler Taille und tänzerischen Eleganz auf die Bühne geschickt. Seine Diva di Bologna hat alle wichtigen Designpreise 2006 gewonnen. Die „Ducatisti“, die Liebhaber der italienischen Edelmarke, weinen vor Glück ob der Lobpreisungen. Sie haben Fabbros Wurf inzwischen zur legitimen Nachfolgerin des berühmten Ducati-Modells 916 aus dem Jahr 1993 ausgerufen. Das entspricht in etwa der Heiligsprechung durch den Papst.

 

„Motorradfahrer sind im Grunde ihres Herzens konservativ“, sagt Fabbro und kritzelt versonnen in seinen Notizblock: ein paar Kreise, ein paar Linien; ein Motorrad; Geschwindigkeit in Momentaufnahme. „Gutes Design muss deshalb innnovativ sein und zugleich die Ursprungs-DNA erhalten. Ein neues Modell darf keine zu großen Sprünge machen.“

 

Bei der Vorläuferin der 1098 war genau das passiert. Die 999 war bei ihrem Erscheinen technisch auf der Höhe der Zeit, mit perfekter Straßenlage gesegnet und bequem für den Fahrer. Aber die Scheinwerfer verschanzten sich wie Zyklopenaugen in der dickbäuchigen Verkleidung und der Schalldämpfer hing wie ein Schuhkarton im Heck. Ein Alien. Zu futuristisch gestylt. Die Kunden sagten: No, grazie, und der Verkauf erfüllt stagnierte.

 

Fabbro hat die schmerzhafte Lektion – die er übrigens nicht zu verantworten hatte – gelernt. Seine 1098 ist eine echte Bologneser „Ragazza“, die junge, hippe Nichte der alten Tante 916. Sie ist ziemlich frech, manchmal ein bisschen aggressiv, doch sie wird von der Familie geliebt, weil ihr die Ducati-Gene wie Sommersprossen ins Gesicht geschrieben stehen. „Natürlich ist das nicht allein meine Maschine“, wiegelt Fabbro ab. „Die Vorgaben waren klar: Ducati wollte wieder eine reine Sportmaschine auf der Basis der 916 haben. Die meisten Entscheidungen wie etwa die einarmige Hinterradschwinge oder der Doppelschalldämpfer sind ohnehin im Team zusammen mit den Ingenieuren gefallen.“ Was er bescheiden verschweigt: Alle gestalterischen Details des neuen Verkaufsschlagers, den Ducati dringend brauchte, stammen aus seiner Feder.

 

Obwohl die 1098 mit einem Preis von 21.550 Euro kaum als Schnäppchen durchgeht, verkauft sie sich Anfang 2007 wie geschnitten Brot. In der Werkshalle, wo auch die anderen Modelle wie die Monster, die Multistrada und die Hypermotard gebaut werden, ist ein Großteil der Belegschaft – 450 von knapp 1000 arbeiten in der Montage – für die 1098 abgestellt. „Alle Komponenten der Motorräder kommen von Zulieferern, wir bearbeiten die Rohlinge und veredeln entscheidende Teile wie die Kurbelwellen. Aber wir fertigen praktisch nichts mehr selbst“, erklärt Andrea Ferraresi, der Projektleiter für die 1098.

 

Techniker der Mythen

 

Auch der neue „Testastretta-Evoluzione“-Motor, den Ducati in der 1098 einbaut, wird im Werk nur noch bearbeitet und dann zusammen gesetzt. Ferraresi kommt ins Fabulieren und Schwärmen: ein wassergekühler Viertakter mit zwei Zylindern in 90 Grad-V-Form. Jeweils vier Ventile, jedes davon desmodromisch geführt – seit Jahrzehnten das Meisterstück der Ducati-Ingenieurskunst, bei dem die Ventile nicht wie bei allen anderen Motorrad-Herstellern über Federn geführt, sondern über Zahnriemen und Nockenwelle zwangsgesteuert werden. „Testastretta“ – der Dickkopf – bedeutet im Fahrbetrieb brachiale Kraft.

 

160 Pferdestärken bei nur 171 Kilogramm Gewicht der gesamten Maschine; das Drehmoment und die Beschleunigung sind vom Hinterradreifen kaum noch auf den Asphalt zu bringen. Das können andere auch: Kawasaki, Yamaha, Triumph und BMW. Doch die arbeiten inzwischen mit neuentwickelten Drei- oder Vierzylinder-Motoren. Niemand außer den Fanatikern aus Borge Panigale kommt auf den Gedanken, so viel Leistung aus einer im Grunde antiquierten Technik zu quetschen und damit einen Kult zu schaffen.

 

Ducatis große eigene Leistungen sind die Ideen, die konstruktive Entwicklung und die beharrliche Veredelung der Marke – und damit das Überleben auf einem engen Markt, der von den großen japanischen Zweirad-Herstellern dominiert wird. Der Honda-Konzern produzierte im Geschäftsjahr 2006 insgesamt 10,369 Millionen Roller und Krafträder. Allesamt Nutzfahrzeuge.

 

Die Marke Ducati verkaufte im gleichen Jahr rund 32.300 Träume. Mythen auf zwei Rädern.

 

Die Schrauber

 

Am Anfang eines Fertigungszyklus ist von der „Emotione“, die Ducati-Maschinen wie Weihrauch umweht, wenig zu spüren. Eine 1098 entsteht aus rund 3500 nichts sagenden Einzelteilen und durch eine ausgeklügelte Fertigungslogistik. Metallbolzen, Schrauben, Dichtungen, Schläuche, Kabelbäume, Deckel, Rohre und Räder werden den Frauen und Männern an den einzelnen Stationen der Montagestraße in schwarzen oder blauen Roll-Boxen dargereicht.

 

Die Container kommen gepackt aus dem „Supermarkt“, den Zentrallagern, und werden im verbindlichen Zeittakt geliefert. Auch die Montage selbst ist exakt getimt: Motorblock- und Getriebemontage in zwanzig Minuten; Justierung von Kolben und Zylinderköpfen in 45 Minuten. Es dauert knapp eineinhalb Stunden, bevor sich die beiden Kolben, angetrieben von einem externen Elektromotor, im Test bewegen.

 

Auch die folgenden Arbeitsschritte wie das Einsetzen des Motors in den Rahmen, die Verkabelung und schließlich die Endmontage mit dem Anbau aller Komponenten wie Lenker, Scheinwerfereinsatz, Cockpit, Sitzbank, Räder und Auspuffanlage folgen der strengen Zeitnorm. Es dauert summa summarum viereinhalb Stunden, bis eine neue 1098 zum ersten Mal gestartet wird: Auf dem Rollenprüfstand werden 160 Pferdestärken frei gelassen.

 

Der Zeitzeuge

 

Die Produktion war nicht immer so effizient. Livio Lodi, der Leiter des Ducati-Museums, wurde in Borgo Panigale um die Ecke vom Werk geboren und 1987 als Montagearbeiter eingestellt. Er erinnert sich an die Zeiten, als die Firma eine komplett veralterte und heruntergewirtschaftete Manufaktur war.

 

„Ende der Achtziger ging es bergab, es wurde nichts mehr investiert, und Mitte der Neunziger waren wir völlig am Boden. Die Technik und die Maschinen wie die 916 waren Spitzenklasse, aber Geld gab es keins in der Kasse“, erzählt der Kurator und Chronist der Marke. „Erst der Einstieg der TPG 1996 hat uns gerettet.“

 

Die TPG ist die Texas Pacific Group. Die amerikanischen Investoren kauften Ducati von der Cagiva-Gruppe der Gebrüder Castiglioni und standen bei der Übernahme unter Heuschrecken-Verdacht. Doch die Amerikaner zerschlugen die Firma nicht, sondern setzten auf eine langfristige Strategie: Sie tauschten das Management aus, führten japanische Fertigungseffizienz ein, und krempelten die Produktion komplett um. Sie hatten wie Lodi erkannt, dass die Marke Ducati ein noch ungehobener Schatz war.

 

2006 hat die TPG Ducati wieder abgegeben – an italienische Eigentümer und sicher mit einer netten Rendite – doch laut Lodi haben die Finanziers etwas Bleibendes hinterlassen: der wieder gefundene Glaube an die eigene Stärke. „Jede Maschine, das wir ausliefern und verkaufen, hat eine Seele und eine Mission. Denn bei Ducati werden nicht Motorräder gebaut, sondern Träume erfüllt.“

 

(c) moto1203

 



 
Aug
11

Nico Hülkenberg als erste F1-Pilot im App-Store am Start

Geposted (Mr. Wheel) in BikerKuriositäten, Company am August -11-2010

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In den aktuellen Rennen steht er in der Regel nicht auf dem Treppchen – aber im Rennen um den schnellsten Formel1-Piloten in Apple App-Store hat sich Nico Hülkenberg vom AT&T-Williams-Team jetzt zumindest die Pole Position gesichert.

 

Seit Anfang des Monats ist Nicos IPhone-App “Nico Racing” zum Download bereit. Die Anwendung bietet zahlreiche Features: eine Fanwall zum Austausch mit Nico und den anderen Fans, Push-Notifications, Bilder, Videos, Rennkalender, und einiges mehr.

 

huelkenberg

 

“Ich freue mich sehr. Eine eigene iPhone-Application ist einfach cool”, sagte “Hülk”. “Ich denke, dass wir damit eine tolle Sache geschaffen haben.”

 

Der Emmericher ist damit weltweit der erste Formel-1-Pilot mit einer eigenen iPhone-Application – für die er allerdings einmalig 0,79 € vom User haben will. Die App spricht zehn Sprachen und soll in naher Zukunft auch für Android-Handys angeboten werden.

 

In Arbeit sei, so der Hersteller, bereits auch eine Anwendung für einen zweiten deutschen F1-Fahrer: Adrian Sutil.

 

Hier der Link zu Nico Hülkenbergs App im iTunes-Store. Auch übrigens nicht zu verachten: Das offizielle WSBK 2010-App.



 
Aug
10

Auch Ridexperience – Charley Boorman auf dem Weg von Kapstadt zu den Victoria-Fällen

Geposted (Mr. Wheel) in BikerGenuss, BikerTour, Company am August -10-2010

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Freunde, vor ein paar Wochen, als ich Charley Boorman bei der GS Challenge bei Touratech in Niedereschach am Metzeler Truck getroffen habe, hatte er bei der Frage, was er denn so als Nächstes plane, schon einen schelmischen Zug um den Mund: “Wait and see!”

 

Jetzt ist es raus. Charley fliegt Ende der Woche nach Südafrika, um seinen neuen Zweirad-Trip in Angriff zu nehmen – eine 16-Tage-Tour von Kapstadt zu den Victoria-Fällen an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia.

 

Rund 5.000 Kilometer über endlose afrikanische Pisten und durch rauhes Gelände – und die Tour findet quasi zweimal statt, denn Borman fährt die gleiche Strecke auch wieder zurück.

 

Mit von der Partie: sein Kumpel Ross Noble, eine Art angelsächsischer Verschnitt aus Oliver Pocher und Mario Barth.

 

Im Bild: Charley Boorman (Mi.), dahinter der Mann mit den langen Haaren ist Ross Noble, sowie andere Mitfahrer beim Training in Wales

Im Bild: Charley Boorman (Mi.), dahinter der Mann mit den langen Haaren ist Ross Noble, sowie andere Mitfahrer beim Training in Wales

 

Die Reiseroute führt zunächst durch das westliche Südafrika, mäandert dann durch Namibia entlang dem berühmten Fish River Canyon, den Sossusvlei-Dünen, berührt das Brandberg-Massiv und den Etosha-Nationalpark, bevor es entlang dem Kavango und dem Sambesi-Fluß zu den mächtigen Wasserfällen geht.

 

Diesmal hat Boorman seine Tour nicht allein geplant, sondern mit Freunden von Motoadventures Tours und nimmt gut zahlende Gäste mit: Auch Schauspieler, die Motorrad fahren, müssen leben.

 

Während die erste Tour – vom 15.08. ab Kapstadt – quasi ausgebucht ist, sind auf der Rückfahrt, die am 4.09. bei den Victoria-Fällen beginnt, noch Plätze frei – für schlappe 6950 Euro, ohne Flug …

 

Dafür will Boorman Einiges bieten: brandneue BMW R1200 GS (natürlich mit den bewährten Metzeler Tourance), Begleitfahrzeuge sowie Übernachtungen in Luxus-Camps. Ebenso im Preis drin: ein zweitägiger Vorab- Offroad-Kurs in der BMW Driving School in Wales.

 

Also eher eine luxuriöse Ridexperience…

 



 
Aug
09

MV Agusta hat neuen Besitzer – Claudio Castiglioni kauft Edelschmiede zurück

Geposted (Mr. Wheel) in BikerTechnik, Company am August -9-2010

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Der italienische Hersteller MC Agusta hat einen neuen Besitzer: Der ehemalige Inhaber der italienischen Edelmarke, Claudio Castiglioni, hat am vergangenen Freitag nach langwierigen Verhandlungen den Kaufvertrag mit Harley-Davidson unterschrieben.

 

Harley-Davidson hatte die Marke und die Produktionsstätten der MV Augusta Group im norditalienischen Varese im August 2008 für rund 70 Millionen Euro gekauft, um mit dem Flair und der Technik der Italiener sein Image auf dem europäischen Markt zu verjüngen.

 

Harley war allerdings im Anschluss durch die Auswirkungen der Finanzkrise unter Druck geraten und hatte beschlossen, sich durch die Schließung der Tochter Buell und den zügigen Wiederverkauf von MV Agusta auf das Kerngeschäft Harley-Davidson zu konzentrieren.

 

Jetzt hat MV Agusta einen neuen – und zugleich alten – Besitzer gefunden: Bereits 1992 hatte die Castiglioni-Gruppe (mit der Marke Cagiva) den Hersteller in Varese erworben, um ihn wenige Jahre später an die malaysische Proton-Gruppe abzugeben. Harley hatte MV Agusta dann 2008 eingekauft – mit dem jetzigen Käufer Castiglioni als Präsident.

 

(c) MA Agusta,  Giovanni und Claudio Castiglioni

(c) MA Agusta, Giovanni und Claudio Castiglioni

 

An Bord holt die Castiglioni-Gruppe (mit dem alten Mentor Claudio Castiglioni und Sohn Giovanni Castiglioni) mit dem Rückkauf von MV Agusta auch ein bewährtes Team: Die Motorenentwicklung – die bisher im Schwerpunkt auf dem Spitzenmodell F4 mit einem bewährten Vierzylinder basiert – soll um einen Dreizylinder-Antrieb erweitert werden. Das neue Triebwerk soll von dem ehemaligen Ducati-Entwickler Massimo Bordi vorangetrieben werden.

 

Auch über eine Rückkehr der Design-Ikone Massimo Tamburini wird spekuliert: Er hat das Superbike MV Agusta F4 gezeichnet, das 1997 in den traditionellen Farben rot und silber vorgestellt worden war. Tamburini hatte Anfang des Jahres MV Agusta nach einem Zerwürfnis mit den amerikanischen Managern vor Ort verlassen.

 

Mit der neuerlichen Übernahme durch die Castiglioni-Familie bleibt MV Agusta das Schicksal der italienischen Marke Moto Morini erspart. Moto Morini war erst vor wenigen Wochen nach gescheiterten Übernahmeverhandlungen mit Paolo Berlusconi, dem Bruder des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und Inhaber der Roller-Marke Garelli, in die Insolvenz gegangen.

 



 
Aug
06

Echte Ridexperience – Joe Pichler auf gutem Weg nach Kamchatka

Geposted (Mr. Wheel) in BikerGenuss, BikerTour, Company am August -6-2010

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Wochenenden sind doch eigentlich zur Entspannung da – und was entspannt besser als das Schwelgen in Motorrad-Träumen und Reiseplänen? Also die wahre Ridexperience?

 

Einer, der seine Träume verwirklicht hat, ist der österreichische Biker Joe Pichler. Joe fährt sein mehr als zehn Jahren pro Jahr mindestens eine Tour, die es in sich hat, und hat bisher einige illustre Ziele gesammelt: Niger, die Seidenstraße, Tibet, Kenia, Kolumbien, Amazonas und Äthiopien, um nur einige zu nennen.

 

pichler

 

 

Zur Zeit ist Pichler wieder unterwegs: Salzburg- Kamchatka (im Osten von Sibierien) nennt sich sein aktuelles Projekt und bis Ulaanbataar, die Hauptstadt der Mongolei, hat er es schon mal geschafft.

 

Um seine Reisen zu finanzieren, schießt Joe unterwegs jede Menge Fotos, hält anschließend Vorträge und neuerdings facebookt er auch. Super, seinen Trip live zu verfolgen:

 

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Er schreibt: „In der Gobi fahren wir durch faszinierende Landschaften. Nur vereinzelt treffen wir auf richtige Dünen, gerade 3% der Gobi sind Sandwüste. Der Großteil ist eine Stein und Geröllwüste.“

 

Oder kommentiert: „Die Hauptstadt der Mongolei ist eine richtige Großstadt mit all ihren Nachteilen, wie das tägliche Verkehrschaos und eine extrem hohe Kriminalitätsrate. Aber eine große Stadt hat natürlich auch ihre Vorteile. Nach 14 Tagen im Westen der Mongolei, mit Hammelsuppe und gesalzenem Milchtee, genießen wir ausgiebig das umfangreiche gastronomische Angebot. Das absolute Highlight war die Käsekrainer mit Pommes bei Sibylle und Rene im Oasis Cafe.“

 

pichler23

 

 

Da wäre man doch gerne mit am Tisch. Aber zumindest kann man es verfolgen – unter Joe Pichler auf Facebook. Schönes Wochenende!

 



 
Aug
05

Online-Petition “Sag Ja zu Moped und Motorrad!” stößt auf Gegenwind

Geposted (Mr. Wheel) in BikerGenuss, BikerKuriositäten, Company am August -5-2010

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Wir hatten im Mai darüber berichtet: Der Nachwuchs fehlt, die Zulassungszahlen sinken weiter. Der schrumpfende Motorradmarkt haben Hersteller, Zulieferer und Händler in eine schwere Krise geführt. Auch im erste Halbjahr 2010 sind die Verkaufszahlen eher enttäuschend.

 

online-votum_150pxDas ist der Grund, warum sich die die Verbände des KfZ-Gewerbes sowie der Industrie-Verband Motorrad Deutschland e.V. (IVM) zusammen mit der Fachzeitschrift »bike und business« für eine Änderung beim Motorradführerschein stark machen und die Initiative “Sag Ja zu Moped und Motorrad!” zur Veränderung der Führerscheinrichtlinien gestartet haben.

 

Im Kern fordern die Verbände und »bike und business« zusammen mit dem IVM (Metzeler ist Mitglied in diesem Fachverband), dass Leichtkrafträder bis 125 ccm der Klasse A1 wieder in die Führerscheinklasse für Pkw eingebunden werden und das Mindestalter für den Kleinkraftrad-Führerschein – und damit das Fahren bis 45 km/h – auf 15 Jahre sinkt.

 

Besonders erfolgreich war dabei eine Online-Petition, bei der jeder die Forderung unterstützen kann: 17.429 Unterschriften kamen dabei bis gestern zusammen. Das Bundesverkehrsministerium hat die Signale inzwischen erhört und einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt.

 

Doch nun kommt Gegenwind: Die Pläne stoßen auf erhebliche Kritik – Niedersachsen hat angekündigt, im Bundesrat gegen den Entwurf zu stimmen und auch der ADAC hat Bedenken angemeldet. Die Kritiker berufen sich dabei auf Erfahrungen aus Österreich. Dort dürfen 15-Jährige seit 1997 Moped fahren.

 

Die Folge: Die Anzahl der Verkehrstoten im Alpenland hat sich in dieser Altersgruppe nach Angaben des ADAC „seither vervielfacht“. Und auch die deutsche Verkehrsstatistik zeige, dass Jugendliche in dieser Altersgruppe häufig in Unfälle verwickelt sind. Dabei ist die deutsche Statistik unscharf: Es liegen nur Zahlen über die übergreifende Altersgruppe von 14 bis 25 vor.

 

100xDie Initiatoren wollen jedenfalls – wie das Verkehrsministerium – weiter machen und haben die Laufzeit ihrer Online-Petition bis zum 1. September verlängert.

 

Die Online-Petition “Sag Ja zu Moped und Motorrad!” – das ist doch mal ein wertvoller Klick, sagt Mr. Wheel. Hier geht’s lang!