Metzeler: Experts on the road ’08 – Dienstag und Mittwoch

Erster Tag. Was ihr jetzt lesen werdet, ist der Bericht meines Kollegen Luca, der für Metzeler Italien an der gesamten Reise teilnimmt; während ich die Tour aus arbeitstechnischen Gründen von Luzern aus begleiten werden.

Was mir an Lucas Erzählung außer der reinen Etappen-Beschreibung wichtig zu betonen erscheint, ist die Begeisterung, mit der die Teilnehmer diese Tour erleben. Eine Begeisterung, die wieder mal demonstriert, dass die „Motorradleidenschaft“ weder sprachliche noch geografische Limits kennt.

Also, Dienstagmorgen ging es von Turin los in Richtung Susa und dann Col du Mon Cenis in Frankreich, 2770 Meter hoch.
Eine kleine Kaffeepause und dann auf unglaubliche Straßen, schön zum Motorradfahren und ein wahrer Augenschmaus. Leute, es sieht so aus, als hätten sie atemberaubende Panoramen gesehen. Im Isèretal angekommen hat sich Luca gefühlt, als würde er 30 Kinder zum Spielplatz begleiten, so aufgeregt waren alle! Und an dieser Stelle möchte ich schnell etwas einschieben – wer sie selbst ausprobiert hat, weiß, dass ich die Wahrheit sage und
nicht Werbung für unsere Firma mache – auf den Straßen, die die Teilnehmer in diesen Stunden befahren zeigen sich die Metzeler-Reifen von ihrer besten Seite und garantieren eine einmalige Straßenhaftung!
Bevor sie das französische Territorium verlassen haben, um in Richtung Aosta zu fahren, haben sie die kleine, aber malerische französische Stadt La Rosiere durchquert, von der aus man den Kleinen Sankt Bernhard sieht … naja, „klein“ ist wohl nicht der richtige Ausdruck! Dann Mittagessen, Fotos, ein bisschen Quatschen und Motorrad, Motorrad, Motorrad ….
Am frühen Nachmittag sind sie dann weitergefahren Richtung Aosta, also wieder auf italienisches Territorium.
Naja, nach dem Kleinen Sankt Bernhard konnten sie der Versuchung, auch dem Goßen Sankt Bernhard einen Besuch abzustatten, nicht widerstehen … er gilt als einer der ältesten Pässe durch die Westlichen Alpen.
Wir haben es fast geschafft: bevor sie in Gstaad angekommen sind, um ihre müden, aber mit Adrenalin aufgeladenen Beine auszuruhen, sind sie durch Martigny gefahren und haben für ihre „magische“ Anziehungskraft bekannte Orte gesehen wie Col de la Croix und Col du Pillon mit ihren grünen Weinhängen. Nachdem sie den Kanton Vaud durchquert haben, sind sie in Bern angekommen, und schließlich in Gstaad!

Ihr müsst euch klar machen, dass sie 430 km lang über Bergpässe gefahren sind, und wer schon mal eine ähnliche Tour de force gemacht hat, weiß, wie schön, aber auch wie anstrengend das sein kann. Es scheint aber, als hätten sie wirklich Spaß, vor allem wegen der kleinen Wettkampfstimmung, die sich ergeben hat, als die erste Gruppe (die mit den Italienern) keine Pause machen wollte – und somit die ganze Strecke non stop gefahren ist – während die zweite Gruppe es vorgezogen hat, auf halber Strecke Rast zu machen. Was soll man dazu sagen, sie haben sich bestimmt gut amüsiert!

Also, wie ihr wisst, sind es ungefähr 25 Leute, die in zwei Gruppen aufgeteilt sind. In der ersten fahren die italienischen Teilnehmer, ein Amerikaner und ein Japaner; die zweite Gruppe besteht aus Spaniern und Portugiesen die Deutschen sind gestern Abend in Luzern zur Gruppe dazugestoßen. Trotz der Sprachunterschiede scheint es, als hätte sich ein unglaubliches Gruppengefühl entwickelt und eine spielerische Rivalität zwischen den beiden Aufstellungen. Jede Gruppe hat einen Leiter, zwei außergewöhnliche Jungs, die den Weg bahnen.

Gestern sind sie schließlich in Luzern angekommen, nach weiteren 230 km und dem Sustenpass, wo sie Rast gemacht und ein paar Fotos geschossen haben; zwischen Bergen und Gletschern hat es da an schönen Motiven wirklich nicht gefehlt!

Also, bleibt euch nur, das Video des ersten Tages zu genießen!!

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Kommentare

  1. Karl sagt:

    fantạstisch!!

  2. david sagt:

    Was für eine traumahafte Gegend!

  3. Thomas sagt:

    Ich hab’ jene Strassen gut erfahren…Es ist wirklich Zauber!Die Liebe zum Motorrad geht über alles

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