Socialwaydown: Mit dem Motorrad von Hamburg nach Kapstadt
Erinnert ihr euch noch an das wahnsinns Projekt Slow Way Down von Florian Rolke? Der Hamburger hat mit seiner 30 Jahre alten Simson Schwalbe den langen Weg von Hamburg nach Kapstadt zurückgelegt und dabei das HIV/Aids-Projekt von Plan in Uganda durch das eifrige Sammeln von Spendengeldern unterstützt. Tja, Florian Rolke hat‘s geschafft, die Reise erfolgreich hinter sich gebracht und uns dabei mit seiner Webseite immer auf dem laufenden gehalten (mit tollen Berichten und einer tollen Fotodokumentation). Jetzt bin ich auf ein ähnliches super Projekt gestoßen, gleicher Startpunkt, gleiches Ziel, Fahrzeug diesmal allerdings ein Motorrad (Enfield Bullet 350). Das Projekt nennt sich Social Way Down, der Fahrer ist der 38jährige Hendrik Kempfert, ein äußerst sozialengagierter Biker, der bereits zahlreiche soziale Projekte unterstützt, wie zum Beispiel Special Olympics, HSH-Nordbankrun, Hamburg Cyclassics und Mitglied der Organisation Rotatio ist (siehe Biographie Hendrik Kempfert auf seiner Webseite). Mit der Reise von Hamburg nach Kapstadt (übrigens ist ihm völlig klar, dass diese Strecke keine eigene Idee ist, sondern einige vor ihm schon diese Tour auf sich genommen haben; er selbst hat sich sehr vom Buch von Joachim von Loeben inspirieren lassen, der von Köln nach Kapstadt gefahren ist und hat sich mit Florian Rolke von Slow Way Down getroffen und sich Tipps geben lassen) möchte er diese soziale Ader mit seinem langjährigen Wunschtraum, eine große Motorradtour durch ferne Länder zu unternehmen, verbinden: Er wird auf seiner sechs-monatigen Reise (dabei wird er 21.000km zurücklegen) 20 Hilfsprojekte besuchen. Jeder hat die Möglichkeit zu spenden und somit einen Beitrag zu diesem tollen Projekt zu leisten. Durch die Zusammenarbeit mit betterplace.org stellt Hendrik Kempfert sicher, dass die eingehenden Spendengelder direkt bei dem Projekt landen, dass der Spender unterstützen will, und zwar zu 100% (hier wird genau erklärt, wie das spenden funktioniert).
Tja, Hendrik Kempfert ist mal wieder ein Beispiel dafür, dass wir Motorradliebhaber oft das Herz am rechten Fleck haben und nicht komplett von unserer Motorradleidenschaft eingenommen sind, sondern auch noch Platz für unsere Mitmenschen haben und sehr aufmerksam beobachten, was um uns herum geschieht und wo unsere Hilfe benötigt wird.
Ich wünsche dem Projekt alles, alles Gute!
















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