Metzeler Testtage 2011: Interact revisited – ein Blick zurück ins letzte Jahr

 

Die Uhr tickt runter: Ab kommenden Donnerstag sorgen die Metzeler Interact! Testtage 2011 auf dem LUK Parcours am Baden Airpark für eine beachtliche Sound-Kulisse. Was die Teilnehmer, am Donnerstag und Freitag auch Foren-User und Blogger, zu erwarten haben – hier dazu ein Interview von den letztjährigen Erfahrungen und eine Foto-Show.

 

 

Ein guter Testtag auf der Strecke steht und fällt wie ein Renntraining mit den Instruktoren. Michael “Clark” Gabel war während der Metzeler Testtage 2010 am Baden Airpark einer der Guides auf der Strecke; er kennt den Parcours des LuK Driving Centers wie seine Hosentasche.

 

Clark hat auf der Strecke schon unzählige Kombinationen von Maschinen und Bereifung getestet. Auch auf der BMW S 1000 RR, die in diesem Jahr am Start sein wird, hat er schon etliche Rennstrecken-Kilometer abgespult. Wir haben ihn nach den Testtagen nach seinen Eindrücken zur Strecke und den Metzeler Interact-Reifen gefragt.

 

Mister Wheel: Clark, was haben die Besucher hier zu erwarten? Wie fährt sich die Strecke?

 

Clark Gabel: Die LuK-Strecke wirkt auf den ersten Blick erst mal ziemlich überschaubar. Aber wenn man unterwegs ist, merkt man doch ziemlich schnell, dass sie sowohl Maschine als auch Fahrer erheblich fordert.

 

MW: Also eine echte Test- und Competition-Strecke?

 

CG: Mit Sicherheit. Sieben Rechts- und fünf Linkskurven, manche davon recht eng, hat Hermann Tilke, der ja auch Formel1-Strecken konzipiert, in 2.200 Meter Länge reingebaut. Das geht direkt an die Substanz, weil die langen Geraden zur Erholung fehlen.

 

MW: Du warst ja nun hier schon mit unzähligen Maschinen und Reifen unterwegs, diesmal mit dem Metzeler M5 Interact .Was bringt er auf der Strecke?

 

CG: Vor allem irrsinnige Sicherheitsreserven, die gerade bei Privatfahrer besonders wichtig sind.

 

Wenn man realistisch ist, reizen Sport- und Tourenfahrer, die gelegentlich mal auf die Strecke gehen, das Potential eines solchen Reifen vielleicht zu sechzig bis siebzig Prozent aus. Was auch gut ist, denn keiner, der das nicht beruflich macht, sollte an oder über sein Limit gehen und auf der letzten Rille fahren.

 

Dennoch kann man auf Anhieb spüren, dass der neue M5 Interact durch die Kombination von Gummimischung und Interact-Technologie spezielle Fähigkeiten hat. Er lässt sich extrem feinfühlig und weich fahren. Und selbst wenn der Reifen noch nicht die optimale Temperatur hat – der Grip, die Rückmeldung und das Gefühl der Sicherheit sind sofort da. Das ist schon sehr beachtlich.

 

MW: Also ein guter Allrounder und Reifen für Trainings?

 

CG: Unbedingt. Wer wirklich regelmäßig auf die Strecke geht oder gar ein spezielles Race-Bike hat, der sollte einen Reifen wie den Racetec Interact K3 aufziehen. Der hat seine Vorteile auf dem Parcours, dafür ist er ja gebaut.

 

Aber der typische Supersportler-Fahrer und Teilnehmer am Fahrtraining verbringt die meiste Zeit auf der Landstraße und der Autobahn. Und hat keine Lust, für ein Test- oder Trainings-Wochenende die Reifen zu wechseln.

 

 

Wer also zusätzlich zu den sportlichen Fähigkeiten auf der Strecke im Alltag noch Kilometerleistung und Sicherheit bei Nässe braucht, der ist mit dem Sportec M5 Interact optimal bedient. Und eins ist sicher: Auch mit dem M5 kann man auf der Strecke extrem schnell sein.

 

MW: Dank Dir, Clark.

 

Alle aktuellen Updates zu den Metzeler Interact! Testtagen 2011 findet ihr hier.

 

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