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#Alpen50: Bloggen und Twittern mit den Fuffziger-Twittiods

15 Juli 2011

#Alpen50: Bloggen und Twittern mit den Fuffziger-Twittiods

 

Für schräge Touren braucht man nicht unbedingt einen Supersportler und eine Rennstrecke: Ende dieses Monats macht sich ein Dutzend wagemutige Blogger und Twitterer zu einen Rundfahrt in die Alpen auf – mit kleinem Kennzeichen und geflickten Fuffzigern.

 

 

Natürlich wird über das Internet geplant: Auf der Website Twittiods on Tours und dem dazugehörigen Forum planen die Extrem-Ride-Spezialisten seit Wochen ihre Rundfahrt – eine entschleunigte Tour von Darmstadt aus über die Alpen und zurück. Verfolgt man Twitter und den Hashtag #alpen50, ist zur Zeit geplant, am 30.07. von der “Handwaschpaste-Ranch” los zu fahren und eine Woche später bei der Rückkehr das große Ziel – einen Alpenpass über 2000 Meter (Timmelsjoch?) – ins virtuelle Fahrtenbuch eingetragen zu haben. Geschlafen soll auf Campingplätzen entlang der rund 2000 Kilometer langen Strecke – die allerdings noch nicht endgültig feststeht.

 

Als Fahrzeuge stehen fest: alte Honda XL 50, ST50 Dax, CY50, MT5, Vespa V 50n, Yamaha DT50 und RD50, Suzuki TS50 und Simson S50 – allesamt erprobte Reiseschiffe mit jeglichem Komfort und hoher Reisegeschwindigkeit. Doch damit tauchen die ersten logistischen Probleme auf: Schnellstraßen, um Kilometer zu machen, sind für die Fuffzigern mit den kleinen Versicherungskennzeichen und der (offiziellen) Höchstgeschwindigkeit von 45 kn/h natürlich tabu. Auch die ersten Testfahrten über längere Distanzen haben ergeben, dass Tagesetappen über 200 Kilometer wohl illusorisch sind – vorausgesetzt, alle Oldtimer halten durch …

 

Kein Wunder also, dass sich die Diskussion im Forum nicht zuletzt um den Punkt “Servicefahrzeug” dreht, und es so schön geschrieben steht:

 

“Jeder ist grundsätzlich für sich und sein Moped selbst verantwortlich!

 

Die Alpen50 wird keine geführte all-inclusive-rundum-sorglos-touristen-fahrt. Soll nicht heißen, dass jemand mit einem Problem in der Pampa alleine gelassen wird, aber wie man bei einem Totalausfall wieder nach Hause kommt, sollte man schon selbst wissen. Deshalb….

 

…empfiehlt sich eine Mitgliedschaft in einem Automobilclub (falls nicht vorhanden) oder wenigstens private Vorkehrungen zur Abholung für den schlimmsten Fall zu treffen. Der ein oder andere Totalausfall ist bei dieser Tour wohl nicht ganz unwahrscheinlich.”

 

 

Es steht also zu erwarten, dass die Tagesetappen bei dem hehren Motto “Verletzte und Opfer werden nicht zurückgelassen!” doch etwas kürzer ausfallen – mal sehen, wohin die Fahrt über eine Woche also führt. Verschärfend kommt natürlich hinzu, dass unter den Teilnehmer und Teilnehmerinnen einige suchtkranke Blogger und Twitterer (Wir wissen das, weil einige von ihnen beim letzten Metzeler-Testtag in Baden-Baden dabei waren…) sind. Sie warnen schon mal vorab: “Wir sind (vermutlich) eine große Gruppe mit Leuten, die einen ausgeprägten Hang zur Dokumentation in Stand- und Bewegtbild haben.”

 

Das kommt uns wiederum zu Gute – wir warten auf die Bilder von #alpen50 auf Twitter und werden verschärft berichten. Twittiods, start your pussy engines!

 

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View 2 comments

JOERG WENZEL - 15 Jul, 2011 - 15:07

Das wird Lustig.

Joerg

THOMAS BEESKOW - 15 Jul, 2011 - 22:07

Jungs, Ihr seid meine Helden der Landstrasse! Und ich will alles hören und sehen. Alles! 🙂 Wir sehen uns.
Gruss
Thomas