Designer Miika Mahonen – finnische Träume zur Elektro-BMW

 

Der finnische Designer Miika Mahonen hat sich Gedanken über die Elektrifizierung bei BMW Motorrad gemacht – heraus kam ein freier und radikaler Entwurf, der aber traditionelle Stilelemente der Bayern aufgreift. Die Bilder.

 

 

Miika Mahonen ist in Helsinki, Finnland zu Hause. Er hat in Finnland und den USA studiert und zeichnet neben Möbeln und Elektrogeräten auch Studien für Zwei- und Vierradfahrzeuge. Nicht immer im Auftrag; freie Entwürfe für potentielle große Kunden werden in der Szene auch oft unaufgefordert aufs Papier gebracht – sie sind quasi inoffizielle Bewerbungsunterlagen.

 

Mahonen hat sich deshalb auch mit der Frage beschäftigt, wie die Elektro-Zukunft von BMW über die im Herbst 2012 auf der Intermot in Köln zu erwartenden E-Roller aussehen könnte. Seine Entwürfe zeigen nicht umsonst eine “BMW E100R” – das E steht für Elektro, die 100 für die vergleichbare PS-Leistung und das R für Racing, also den sportlichen Ansatz.

 

 

Zu Papier – bzw. auf den Rechner – hat Mahonen deshalb einen sportlichen Einsitzer gebracht, der beispielhaft von einem E-Motor angetrieben wird, der realistische 80 Kw leistet und ein Drehmoment von 131 Newtonmeter vorweist.

 

Alle Komponenten sind – da Designer nicht über Einkaufs- und Verkaufspreise, über Absatzzahlen und Gewinnmargen nachdenken müssen – durchweg hochwertig und extravagant. Im radikalen Rahmen werden Öhlins-Federelemente verbaut. Wir würden wiederum dazu einen Reifen aus der Metzeler Supersport-Palette empfehlen, der SPORTEC M5 INTERACT™ würde gut passen.

 

 

Sofort nach BMW schreit die Farbgebung und natürlich die Lage der Seitendeckel des E-Motors: Exakt da, wo traditionell die Boxer-Zylinderköpfe aus dem Gehäuse ragen. Chapeau, Miika. Eine echte BMW – die so leider nie gebaut werden wird.

 

Fotos (c) Mahonen

 

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Kommentare

  1. Andreas sagt:

    Also ein wenig gewöhnungsbedürftig ist das Design schon. Ist ja nicht viel dran.

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