Härteste Bedingungen mit 46 Grad unter glühender griechischer Sonne – das hat die Metzeler-Piloten nicht davon abhalten können, sich während der beiden Renntage des GREECE MAXXIS GRAND PRIX – dem sechsten Lauf der 2010 FIM World Enduro Championship – für weitere Weltmeister-Titel bestens zu positionieren.
Der E2-Spitzenreiter Mika Ahola im harten Einsatz ....
Im Detail: In der E2-Kategorie führt nach den beiden griechischen Rennen Mika Ahola (HM-Honda, 241 Punkte) vor den beiden KTM-Werkspiloten Ivan Cervantes (KTM, 220 Punkte) und Tomas Oldrati (KTM, 187 Punkte). Mathematisch sind Überraschungen noch möglich, doch bei nur noch zwei ausstehenden Rennwochenenden machen diese drei Piloten – allesamt ausgerüstet mit Metzeler MCE 6 DAYS EXTREME – den Titel wohl unter sich aus.
Auch in der E3-Klasse ist Metzeler mit dem Gesamtführenden, dem Engländer David Knight, bestens positioniert. Knight (KTM) dominiert seit Beginn der 2010 Championship das Feld und führt das Klassement mit 234 Punkten an. An dritter Position liegt der zweite KTM-Pilot Simone Albergoni – ebenfalls auf MCE 6 DAYS EXTREME.
In den kleinen E1-Klasse haben die beiden KTM-Fahrer Eero Remes und Johnny Aubert noch Chancen auf den Titel – auch wenn der Rückstand auf Antoine Meo mit 42 bzw. 50 Punkten schon augenfällig ist.
Die beiden letzten Renntage der 2010 FIM World Enduro Championship finden am 4. und 5. September in der südlichen Türkei in Fetiye an der Mittelmeer sowie am 25. und 26. September im französischen Noiretable statt.
Sichere Fahreigenschaften bei Trockenheit und Nässe und eine herausragende Laufleistung: Mit diesen Eigenschaften sorgt der Metzeler ME 880 Marathon bei vielen V2-Fans für Fahrspaß pur – und das inzwischen seit zehn Jahren. Ein kleines Jubiläum – im Jahr 2000 hat Metzeler den Dauerbrenner für Custom-Bikes erstmals vorgestellt.
Der damals radikal neue Metzeler ME 880 in der Dimension 240/40 R 18 ließ die Customizer-Szene aufhorchen. Mit einer Breite von 243 Millimetern stellte er den fettesten Motorradreifen der Welt dar und wartete zudem mit der modernster 0°-Stahlgürtel-Technologie auf.
Mit den neuen Größen 140/75 R17 und 200/55 R17 können ab sofort nun auch Fahrer der Harley-Davidson Fat Boy-Reihe von den Qualitäten des Touringreifens profitieren. Und das einschließlich der Modelle Fat Boy Special und der Screaming Eagle Fat Boy.
Insgesamt 89 verschiedene Dimensionen umfasst mittlerweile das Angebot des ME 880 Marathon. Damit unterstreicht Metzeler nicht nur seine Position als Hersteller von Hightech-Touringreifen, sondern bietet auch das breiteste Sortiment in diesem Reifen-Segment.
Mit dem modernen ME 880 Marathon bietet Metzeler einen Reifen, der speziell für die Anforderungen schwerer Tourenmotorräder und Custom-Bikes entwickelt wurde. Die überragende Stabilität, der hohe Komfort und der satte Grip gewährleisten ein neutrales, sicheres Fahrverhalten. Zusammen mit der hervorragenden Laufleistung verhilft Metzelers Premium-Linie für Cruiser und schwere Tourenmotorräder neben der Fat Boy auch vielen anderen Harley-Modellen mit leichtem Handling zu spürbar mehr Fahrfreude – vom Highway bis zur kurvigen Bergstraße. Ride on, ride safe.
Die Gefahr, sich bei einem Unfall mit dem Motorrad schwer zu verletzen, liegt nach der bundesdeutschen Unfallstatistik beim Bike 16mal höher als beim PKW.
Wir brauchen also mehr Schutz. Der ADAC hat nun Motorradfahrer-Schutzsysteme getestet – mit einem eher ernüchternden Ergebnis: Ob Airbag-Westen oder -Helme, alle haben noch Schwächen im Auslöseverhalten und Einschränkungen beim Tragekomfort.
Der ADAC schreibt: “”Die verglichenen Schutzsysteme stellen einen ersten, in die Zukunft weisenden Schritt zur Verbesserung der passiven Sicherheit für Motorradfahrer dar, selbst wenn keines der Produkte als vollständig ausgereift bezeichnet werden kann.”
Im Detail: Zur Ermittlung der Gesamteigenschaften der untersuchten Systeme wurden umfangreiche Einzelprüfungen durchgeführt – unter anderem ein Crash-Test zur Ermittlung der Abläufe und Belastungen bei einem klassischen Kreuzungs-Unfall.
Dazu wurde eine der häufigsten Unfallsituationen simuliert – bei der das Motorrad mit rund 50 km/h an einer Kreuzung im Bereich der Vorderachse seitlich mit einem stehenden Pkw kollidiert. Der Motorradfahrer wird dabei über die Motorhaube des Pkw geschleudert und kommt etwa sieben Meter vom Kollisionspunkt entfernt zum Liegen.
Bei den Tests hat der ADAC eine passive Stützeinrichtung, die ein Überstrecken der verletzlichen Halswirbelsäule verhindern soll, und vier Airbag-Systeme untersucht. Letztere waren in zwei Motorradjacken, in einer Weste zum Überziehen und im Kragen eines Motorradhelms eingebaut.
Zusätzlich wurden die auftretenden Belastungen (Schlag auf Rücken, Nacken etc.) mit allen Produkten nachgestellt – und ergaben ein klares Bild: Ein System war unbrauchbar – der Airbag stellte sein volles Dämpfungsvolumen erst bereit, als der Dummy auf die Straße aufschlug – der Hersteller hat ein verbessertes Modell angekündigt. Doch vor allem der Brustbereich ist noch nicht im Fokus der Hersteller. Die Systeme kosten zwischen 400 und 900 Euro.
Die Detailergebnisse und einen informativen Video hat der ADAC auf seiner Website veröffentlicht. Ride safe, have a look.
BMW geht bei der Rallye Dakar 2011 mit dem Speedbrain Team an den Start und in die Erfolgspsur der vergangenen GS-Siege zurückfinden. Speedbrain ist seit einigen Jahren das Offroad-Werksteam von BMW Motorrad Motorsport und betreibt den Online-Shop speedbrain.de.
Zum Einsatz bei der Dakar kommt ein Motorrad auf Basis der G 450 X, das von Speebrain und dem Techniker Frans Verhoeven (NED) entwickelt und getestet wird. Frans Verhoeven startet auch als einer der Werksfahrer.
Für ein Rallyemotorrad soll die Werks-G 450 X außergewöhnlich leicht sein, berichtet Marion (@phantom44xx) von Freizeit-Motorrad. Ein 30-Liter fassende Tank sei unter der Sitzbank platziert, dadurch solle das Gewicht optimal gelagert und der Schwerpunkt zentral eingebracht sein. Teamchef Wolfgang Fischer wird von Freizeit-Motorrad wie folgt zitiert: „Diese BMW ermöglicht es, bei der Gewichtsverteilung bzw. Tankplatzierung neue Wege zu gehen, die deutliche Handlingsvorteile bringen und ideal in die neue Hubraumbegrenzung von 450 Kubikzentimeter bei der Dakar passen.“
Als zweiten Fahrer hat Speedbrain den Franzosen David Fretigne gewinnen können. Er war 2009 der erste Fahrer, der mit einer leistungsmässig weit unterlegenen 450-ccm-Maschine auf’s Podium fuhr.
Neben David Fretigne und Frans Verhoeven starten auch die Portugiesen Pedro Bianchi Prata und Paulo Goncalves für Speedbrain.
1098? Eine echt krumme Zahl für ein Jubiläum, aber da Metzler ein Unternehmen mit einer italienischen Mutter ist, nehmen wir die inzwischen auf 1098 angestiegene Zahl meiner Facebook-Freund und Freundinnen zum Anlass, uns vor der echten 1098 zu verbeugen, auch eine flotte Italienerin …
Dazu stellt uns Gast-Autor moto1203 eine Reportage über den Bau der 1098 zur Verfügung, die ja leider nicht mehr gebaut wird. Er war damals zwei Tage vor Ort in Bolognias Vorort Borgo Panigale und hat zum Launch der ersten Maschinen beobachtet, wie aus Einzelteilen ein rasantes Kunstwerk entsteht.
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Die Schönheit im roten Kleide
In Bolognas Vorort Borge Panigale bauen junge Träumer, gewiefte Ingenieure und clevere Investoren Ikonen auf zwei Rädern. Ein Besuch in der Legendenschmiede Ducati.
Die Idee und ihre Zeichner
Gianandrea Fabbro ist 34 Jahre alt. Doch wer den Ducati-Designer zum Gespräch trifft, denkt als erstes: Wie bitte, dieser junge Kerl mit dem Kleinjungencharme und den verträumten Augen soll das scharfe Straßenmotorrad gezeichnet haben? Kann doch nicht sein, oder?
Doch, kann sein. Hat er. Signore Fabbro hüllte die Ducati 1098 in ein luftiges rotes Kleidchen. Er hat den Kraftprotz von Motor unter einer Verkleidung mit der Anmut eines Tutu verschwinden lassen und die radikalen Rennmaschine mit schmaler Taille und tänzerischen Eleganz auf die Bühne geschickt. Seine Diva di Bologna hat alle wichtigen Designpreise 2006 gewonnen. Die „Ducatisti“, die Liebhaber der italienischen Edelmarke, weinen vor Glück ob der Lobpreisungen. Sie haben Fabbros Wurf inzwischen zur legitimen Nachfolgerin des berühmten Ducati-Modells 916 aus dem Jahr 1993 ausgerufen. Das entspricht in etwa der Heiligsprechung durch den Papst.
„Motorradfahrer sind im Grunde ihres Herzens konservativ“, sagt Fabbro und kritzelt versonnen in seinen Notizblock: ein paar Kreise, ein paar Linien; ein Motorrad; Geschwindigkeit in Momentaufnahme. „Gutes Design muss deshalb innnovativ sein und zugleich die Ursprungs-DNA erhalten. Ein neues Modell darf keine zu großen Sprünge machen.“
Bei der Vorläuferin der 1098 war genau das passiert. Die 999 war bei ihrem Erscheinen technisch auf der Höhe der Zeit, mit perfekter Straßenlage gesegnet und bequem für den Fahrer. Aber die Scheinwerfer verschanzten sich wie Zyklopenaugen in der dickbäuchigen Verkleidung und der Schalldämpfer hing wie ein Schuhkarton im Heck. Ein Alien. Zu futuristisch gestylt. Die Kunden sagten: No, grazie, und der Verkauf erfüllt stagnierte.
Fabbro hat die schmerzhafte Lektion – die er übrigens nicht zu verantworten hatte – gelernt. Seine 1098 ist eine echte Bologneser „Ragazza“, die junge, hippe Nichte der alten Tante 916. Sie ist ziemlich frech, manchmal ein bisschen aggressiv, doch sie wird von der Familie geliebt, weil ihr die Ducati-Gene wie Sommersprossen ins Gesicht geschrieben stehen. „Natürlich ist das nicht allein meine Maschine“, wiegelt Fabbro ab. „Die Vorgaben waren klar: Ducati wollte wieder eine reine Sportmaschine auf der Basis der 916 haben. Die meisten Entscheidungen wie etwa die einarmige Hinterradschwinge oder der Doppelschalldämpfer sind ohnehin im Team zusammen mit den Ingenieuren gefallen.“ Was er bescheiden verschweigt: Alle gestalterischen Details des neuen Verkaufsschlagers, den Ducati dringend brauchte, stammen aus seiner Feder.
Obwohl die 1098 mit einem Preis von 21.550 Euro kaum als Schnäppchen durchgeht, verkauft sie sich Anfang 2007 wie geschnitten Brot. In der Werkshalle, wo auch die anderen Modelle wie die Monster, die Multistrada und die Hypermotard gebaut werden, ist ein Großteil der Belegschaft – 450 von knapp 1000 arbeiten in der Montage – für die 1098 abgestellt. „Alle Komponenten der Motorräder kommen von Zulieferern, wir bearbeiten die Rohlinge und veredeln entscheidende Teile wie die Kurbelwellen. Aber wir fertigen praktisch nichts mehr selbst“, erklärt Andrea Ferraresi, der Projektleiter für die 1098.
Techniker der Mythen
Auch der neue „Testastretta-Evoluzione“-Motor, den Ducati in der 1098 einbaut, wird im Werk nur noch bearbeitet und dann zusammen gesetzt. Ferraresi kommt ins Fabulieren und Schwärmen: ein wassergekühler Viertakter mit zwei Zylindern in 90 Grad-V-Form. Jeweils vier Ventile, jedes davon desmodromisch geführt – seit Jahrzehnten das Meisterstück der Ducati-Ingenieurskunst, bei dem die Ventile nicht wie bei allen anderen Motorrad-Herstellern über Federn geführt, sondern über Zahnriemen und Nockenwelle zwangsgesteuert werden. „Testastretta“ – der Dickkopf – bedeutet im Fahrbetrieb brachiale Kraft.
160 Pferdestärken bei nur 171 Kilogramm Gewicht der gesamten Maschine; das Drehmoment und die Beschleunigung sind vom Hinterradreifen kaum noch auf den Asphalt zu bringen. Das können andere auch: Kawasaki, Yamaha, Triumph und BMW. Doch die arbeiten inzwischen mit neuentwickelten Drei- oder Vierzylinder-Motoren. Niemand außer den Fanatikern aus Borge Panigale kommt auf den Gedanken, so viel Leistung aus einer im Grunde antiquierten Technik zu quetschen und damit einen Kult zu schaffen.
Ducatis große eigene Leistungen sind die Ideen, die konstruktive Entwicklung und die beharrliche Veredelung der Marke – und damit das Überleben auf einem engen Markt, der von den großen japanischen Zweirad-Herstellern dominiert wird. Der Honda-Konzern produzierte im Geschäftsjahr 2006 insgesamt 10,369 Millionen Roller und Krafträder. Allesamt Nutzfahrzeuge.
Die Marke Ducati verkaufte im gleichen Jahr rund 32.300 Träume. Mythen auf zwei Rädern.
Die Schrauber
Am Anfang eines Fertigungszyklus ist von der „Emotione“, die Ducati-Maschinen wie Weihrauch umweht, wenig zu spüren. Eine 1098 entsteht aus rund 3500 nichts sagenden Einzelteilen und durch eine ausgeklügelte Fertigungslogistik. Metallbolzen, Schrauben, Dichtungen, Schläuche, Kabelbäume, Deckel, Rohre und Räder werden den Frauen und Männern an den einzelnen Stationen der Montagestraße in schwarzen oder blauen Roll-Boxen dargereicht.
Die Container kommen gepackt aus dem „Supermarkt“, den Zentrallagern, und werden im verbindlichen Zeittakt geliefert. Auch die Montage selbst ist exakt getimt: Motorblock- und Getriebemontage in zwanzig Minuten; Justierung von Kolben und Zylinderköpfen in 45 Minuten. Es dauert knapp eineinhalb Stunden, bevor sich die beiden Kolben, angetrieben von einem externen Elektromotor, im Test bewegen.
Auch die folgenden Arbeitsschritte wie das Einsetzen des Motors in den Rahmen, die Verkabelung und schließlich die Endmontage mit dem Anbau aller Komponenten wie Lenker, Scheinwerfereinsatz, Cockpit, Sitzbank, Räder und Auspuffanlage folgen der strengen Zeitnorm. Es dauert summa summarum viereinhalb Stunden, bis eine neue 1098 zum ersten Mal gestartet wird: Auf dem Rollenprüfstand werden 160 Pferdestärken frei gelassen.
Der Zeitzeuge
Die Produktion war nicht immer so effizient. Livio Lodi, der Leiter des Ducati-Museums, wurde in Borgo Panigale um die Ecke vom Werk geboren und 1987 als Montagearbeiter eingestellt. Er erinnert sich an die Zeiten, als die Firma eine komplett veralterte und heruntergewirtschaftete Manufaktur war.
„Ende der Achtziger ging es bergab, es wurde nichts mehr investiert, und Mitte der Neunziger waren wir völlig am Boden. Die Technik und die Maschinen wie die 916 waren Spitzenklasse, aber Geld gab es keins in der Kasse“, erzählt der Kurator und Chronist der Marke. „Erst der Einstieg der TPG 1996 hat uns gerettet.“
Die TPG ist die Texas Pacific Group. Die amerikanischen Investoren kauften Ducati von der Cagiva-Gruppe der Gebrüder Castiglioni und standen bei der Übernahme unter Heuschrecken-Verdacht. Doch die Amerikaner zerschlugen die Firma nicht, sondern setzten auf eine langfristige Strategie: Sie tauschten das Management aus, führten japanische Fertigungseffizienz ein, und krempelten die Produktion komplett um. Sie hatten wie Lodi erkannt, dass die Marke Ducati ein noch ungehobener Schatz war.
2006 hat die TPG Ducati wieder abgegeben – an italienische Eigentümer und sicher mit einer netten Rendite – doch laut Lodi haben die Finanziers etwas Bleibendes hinterlassen: der wieder gefundene Glaube an die eigene Stärke. „Jede Maschine, das wir ausliefern und verkaufen, hat eine Seele und eine Mission. Denn bei Ducati werden nicht Motorräder gebaut, sondern Träume erfüllt.“
Der italienische Hersteller MC Agusta hat einen neuen Besitzer: Der ehemalige Inhaber der italienischen Edelmarke, Claudio Castiglioni, hat am vergangenen Freitag nach langwierigen Verhandlungen den Kaufvertrag mit Harley-Davidson unterschrieben.
Harley-Davidson hatte die Marke und die Produktionsstätten der MV Augusta Group im norditalienischen Varese im August 2008 für rund 70 Millionen Euro gekauft, um mit dem Flair und der Technik der Italiener sein Image auf dem europäischen Markt zu verjüngen.
Harley war allerdings im Anschluss durch die Auswirkungen der Finanzkrise unter Druck geraten und hatte beschlossen, sich durch die Schließung der Tochter Buell und den zügigen Wiederverkauf von MV Agusta auf das Kerngeschäft Harley-Davidson zu konzentrieren.
Jetzt hat MV Agusta einen neuen – und zugleich alten – Besitzer gefunden: Bereits 1992 hatte die Castiglioni-Gruppe (mit der Marke Cagiva) den Hersteller in Varese erworben, um ihn wenige Jahre später an die malaysische Proton-Gruppe abzugeben. Harley hatte MV Agusta dann 2008 eingekauft – mit dem jetzigen Käufer Castiglioni als Präsident.
(c) MA Agusta, Giovanni und Claudio Castiglioni
An Bord holt die Castiglioni-Gruppe (mit dem alten Mentor Claudio Castiglioni und Sohn Giovanni Castiglioni) mit dem Rückkauf von MV Agusta auch ein bewährtes Team: Die Motorenentwicklung – die bisher im Schwerpunkt auf dem Spitzenmodell F4 mit einem bewährten Vierzylinder basiert – soll um einen Dreizylinder-Antrieb erweitert werden. Das neue Triebwerk soll von dem ehemaligen Ducati-Entwickler Massimo Bordi vorangetrieben werden.
Auch über eine Rückkehr der Design-Ikone Massimo Tamburini wird spekuliert: Er hat das Superbike MV Agusta F4 gezeichnet, das 1997 in den traditionellen Farben rot und silber vorgestellt worden war. Tamburini hatte Anfang des Jahres MV Agusta nach einem Zerwürfnis mit den amerikanischen Managern vor Ort verlassen.
Mit der neuerlichen Übernahme durch die Castiglioni-Familie bleibt MV Agusta das Schicksal der italienischen Marke Moto Morini erspart. Moto Morini war erst vor wenigen Wochen nach gescheiterten Übernahmeverhandlungen mit Paolo Berlusconi, dem Bruder des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und Inhaber der Roller-Marke Garelli, in die Insolvenz gegangen.
Eine Gemeinschaftsaktion der Landesregierung, des Energieversorgers EnbW und des Stuttgarter Herstellers des E-Bikes Elmoto macht es möglich: Die Zukunft der E-Bikes als ideales Fortbewegungsmittel für urbane Mobilität hat am vergangenen Wochenende in der schwäbischen Landeshauptstadt begonnen.
Lautlos in Viererreihen und eskortiert von der Polizei sind am Sonntag Nachmittag 330 Elektroroller vom Zentrum für E-Mobilität zum Schlossplatz aufgebrochen. Dort wurde die Flotte der Fahrer in blauen T-Shirts mit aufgedrucktem Kabel und Stecker sowie mit silbernen Helmen und silbernen Satteltaschen von Hunderten Gästen in Volksfeststimmung erwartet.
Ein Prototyp des Elmoto 2009 auf dem Stuttgarter Schloßplatz
Damit setzte die EnBW den Startschuss für die einjährige Testphase für insgesamt 500 Elektroroller in der “Modellregion Elektromobilität Region Stuttgart”. Koordiniert wird die Aktion von der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS). Die Testflotte wird vom Bund mit drei Millionen Euro gefördert.
Im Frühjahr hatten sich 3000 Interessierte als Testfahrer bei der EnBW beworben. Ausgewählt wurde auch Volker Christiani. “Ich will den E-Scooter nutzen, um für mich die Reichweite des öffentlichen Personennahverkehrs auszuweiten.” Der 38-Jährige will bequem die 80 Höhenmeter von seinem Haus in Esslingen bis zur nächstgelegenen Stadtbahnhaltestelle in Ostfildern überwinden und von dort mit der Stadtbahn zur Arbeit fahren.
Aufladen können die Tester wie Christiani das E-Bike an jeder Steckdose; mit einer Ladung kommt man 40 bis 60 Kilometer weit.
PS: Nicht nur Stuttgart selbst, sondern auch die Big Shots im Ländle schauen sehr genau in den Bereich „Elektromobilität“ rein: Daimler hat gestern abgekündigt, noch im Herbst einen Elektro-Roller aus eigener Herstellung auf dem Pariser Autosalon präsentieren zu wollen. Das ist schon ein Hammer – der Stern wagt sich in den angestammten Beritt von BMW ….
Wenn am Wochenende die Boxer-Massen nach Garmisch zu den BMW Motorrad Days 2010 strömen, gibt es für die GS-Fahrer einen besonderen Anlass zum Feiern: Ihre Maschine wird 30 Jahre alt. 1980 hat BMW die erste Version der Mutter aller Reise-Enduros auf den Markt gebracht. Gratulation!
Und seit der gleichen Zeit sind die Maschinen mit verschiedensten Metzeler-Reifen unterwegs – die aktuelle R 1200 GS z.B. läuft auf dem Tourance EXP.
Spiegel Online hat zum Jubiläum des BMW-Dauerbrenners eine Hommage an die Maschine – und an den GS-Spezialisten Knut Gerken (oben rechts im Bild unter dem Metzeler-Schild …) – veröffentlicht, die wir euch nicht vorenthalten wollen …
PS: Die 1984er G/S, über die bei SPON berichtet wird, ist mit den unverwüstlichen Enduro 1 ausgestattet.
Wir hatten schon kurz einige Fotos gezeigt: Vor etwas über einer Woche wurde der neuen Roadtec Z8 Interact™ in Sizlien der internationalen Presse vorgestellt.
Der Newcomer in der runden Metzeler Reifen-Palette hat eine Interact™ Multi-Zonen-Struktur mit differenzierter Stahlgürtelspannung, neue Gummimischungen mit Nano-Kompositen, eine neue Kontur mit größerer Aufstandsfläche und ein exklusives Profildesign, inspiriert vom griechischen Buchstaben Pi (π).
Das Pneu wurde von zehn Fahrern – auf einer repräsentativen Auswahl der neuesten Sport-Touring- und Naked-Bike-Modelle wie Honda VFR1200F, BMW F800R, Honda CBR1000RR, Honda CB1000RR, Yamaha FZ8 Fazer, BMW K1300S – auf einer Autobahnpassage gequält, über italienischen Landstraßen gescheucht und durch ein beeindruckendes Serpentinengeschlängel zum höchsten Punkt der Insel, auf den Ätna zur Station Rifugio Sapienza auf 1.995 Metern, katapultiert.
Dass es den Teilnehmern am Test offensichtlich Spaß gemacht hat – das sieht man eindeutig in diesem Video! Enjoy!
Ich habe die Gerüchte und die Diskussionen in den letzten Wochen gespannt verfolgt: Wer baut das mysteriöse „Neue Deutsche Motorrad“ und wie wird es am Ende heißen?
Seit Dienstag Abend, seit der Vorstellung in Garching bei München, ist der Vorhang gelüftet. Die Horex GmbH, ein offensichtlich kleines, aber feines Unternehmen unter der Führung der drei Geschäftsführer Clemens Neese, Frank Fischer und Fritz Rombach, hat einen Prototypen vorgestellt, der sowohl im Design als auch technisch Maßstäbe setzt:
Ein Retro-Roadster, nachempfunden den klassischen Horex-Modellen Regina und Imperator, mit einem bisher im Motorradbau noch nicht eingesetzten Sechszylinder-VR6-Motor mit Kompressor-Aufladung.
Das Aggregat, das bisher allerdings nur auf dem Prüfstand läuft, hat ein Drehmoment bis zu 150 Newtonmeter und leistet bei gleichmäßiger Entfaltung über das gesamte Drehzahlbereich bis 8800 Umdrehungen pro Minute satte Power bis zu 200 PS.
Für die Entwicklung von Business-Plan, die patentrechtliche Sicherung des Motors und den Bau des Münchener Prototypen haben die Horex-Macher mit tatkräftiger Unterstützung durch erprobte deutsche Fachfirmen, Universitäten und Zulieferern fast sechs Jahre gebraucht.
Auch Metzeler ist beteiligt: Die am Dienstag vorgestellte Horex, mit der die großen Zeiten der vor fünfzig Jahren abgewickelten Traditionsmarke wieder aufleben sollen, hatte am Vorderrad als auch auf der Felge an der Hinterrad-Einarmschwinge den besten Reifen aufgezogen, den es zur Zeit für sportliche Tourer und Roadster gibt: den Metzeler Sportec M5 Interact mit dem prägnanten Pi-Profil.
Geplant ist, die neue Horex auf der Intermot im Oktober 2010 der Öffentlichkeit zu präsentieren und die ersten Maschinen im Vierten Quartal 2011 in den Handel zu bringen. Nach den Vorstellungen von Neese und Co. Sollen bereits im Jahr 2013 vierstellige Produktionszahlen erreicht werden – bei einem Premiumpreis von über 20.000 Euro.
Hier weitere Bilder von der neuen Horex und ihren Erbauern.
Cooles Bike, coller Reifen - Horex und Metzeler Sportec M5 Interact
Designer Bernd Naumann (li.) und die beiden Horex-Geschäftsführer Frank Fischer (Mi.) und Clemens Neese : die Väter des Roadsters
Ich hatte versprochen, euch mit den aktuellen News zum neuen Z8 zu versorgen.
Yes, Freunde, die große Präsentation und ein langer Strassentest mit dem Roadtec Z8 Interact™ sind gelaufen. Rund 230 Kilometer haben kritische Fachjournalisten mit Metzelers Neuentwicklung für Sport-Touring-Motorräder, Naked Bikes und Supersportler, in Sizilien auf Testmaschinen zurückgelegt.
Und das erste Feedback bestätigt meine Einschätzung: Wer auf längeren Strecken und selbst mit voller Beladung höchsten Fahrkomfort haben will, dazu Sicherheit unter allen Fahrbedingungen sucht, kommt am Roadtec Z8 Interact™, dem neuen Juwel in der aktuellen Metzeler-Reifen-Palette, ab sofort nicht vorbei.
Der Reifen vereint in sich die fortschrittlichsten Technologie-Lösungen, die Metzeler entwickelt hat: wie die Interact™ Multi-Zonen-Struktur mit differenzierter Stahlgürtelspannung, neue Gummimischungen mit Nano-Kompositen, eine neue Kontur mit größerer Aufstandsfläche und ein exklusives Profildesign, inspiriert vom griechischen Buchstaben Pi (π).
Das bewirkt in der Summe eine unübertroffene Leichtigkeit beim Handling, vollen Grip bei schnellen Manövern auch auf nassem Belag, eine gleich bleibende Performance selbst auf langen Strecken, das größtmögliche Sicherheitsgefühl und hohen Komfort mit optimalem Dämpfungsverhalten.
Man könnte auch sagen: Metzeler hat kompromisslos nach dem besten Kompromiss gesucht – und ihn mit dem Z8 gefunden. Denn draußen auf der Straße, da sind die Bedingungen weder schwarz noch weiß, da lauert hinter der Kurve die Autobahnauffahrt, alter Asphalt, eine lange Gerade oder ein forderndes Serpentinen-Geschlängel.
Genau also wie die Strecke bei der Rundfahrt in Sizilien, die sich die Kollegen aus dem Metzeler-Testzentrum in der Nähe von Taormina haben einfallen lassen: Erst ein kurzer Sprint auf der Küstenautobahn, dann ab über die Landstraßen in die Dörfer und schließlich durch die Sitzkehren hoch auf den Ätna zur Station Rifugio Sapienza auf 1.995 Metern. Super Tour, super Ausblick – und ein super Reifen.
Mal sehen, was ich in den nächsten Tagen noch für Meldungen für euch reinkriege, hier jedenfalls schon mal weitere neue Fotos. Enjoy!
War da noch was?
Ach, ja.
Den Z8 könnt ihr seit Anfang Juni beim Reifenhändler eures Vertrauens in diesen Konfigurationen beziehen: Vorderreifen in 120/70ZR17, Hinterreifen in 180/55ZR17 und 190/50ZR17. Die Größen 160/60ZR17 and 190/55ZR17 werden im September folgen. Zusätzlich werden die Hinterreifen-Größen 180/55 und 190/55 auch in der Spezifikation „C” produziert, die noch besser an die unterschiedlichen Anforderungen von Sport-Touring-Maschinen mit einem Leergewicht von > 240 kg (ca.) angepasst sind.
Portimao: Es soll auch zwei, drei Momente mit blauem Himmel gegeben haben ...
Jetzt hat Dieter Hamprecht für FASTBIKE noch einmal nachgelegt und im Detail beschrieben, wie er das frische Gummi über die Strecke getrieben hat – aufgezogen auf eine BMW S1000RR und im strömenden Regen: “Entweder rast man bergauf mit Blick auf portugiesische Regenwolken, oder es geht sackschnell in kurvige Senken. (…) Es ist erstaunlich, wie man mit dem Sportec aus den Ecken feuern kann, bis die TC-Lichter anfangen zu blinken.”
Immer wieder erbaulich, einen geschmäcklerischen Artikel zu lesen, der auch den neuen Kurvenindikator am Sportec aufs Korn nimmt, und dann am Ende dann zu hören: ” … beim Sportec M5 bleibt der Elefant in Sachen Schräglage das Maß aller Dinge.”
Have a look:
Das aktuelle FASTBIKE 02/2010 ist seit Ende Mai am Kiosk und prallvoll mit guten Stories. Die über Meister Hamprechts Elefantenjagd gibt es auch hier als pdf-Download.
Hallo Freunde, am kommenden Wochenende geht der Spaß weiter: Das vierte Rennwochenende der FIM Enduro World Championship 2010 findet am 12. und 13. Juni im polnischen Kwidzyn, etwa Hundert Kilometer südlich von Danzig, statt.
Die Veranstaltung in Kwidzyn wird die Fortsetzung der spannenden Rennen vom Pfingstwochenende im italienischen Lovere, bei denen Metzeler u.a. durch den englischen Fahrer David Knight wieder Podiumsplätze mit dem MCE 6 DAYS EXTREME errungen hat.
Hier als Nachschlag zu Lovere und als Anreiz, sich solche Rennen mal live vor Ort anzuschauen, ein kurzes Video, das einen guten Eindruck über die klasse Stimmung vor Ort vermittelt und David Knight zu Wort kommen lässt. Ihr müsst das Video per Doppelklick manuell starten.
Freunde, die Überraschung ist perfekt! Ab dem 1. Juni 2010 ist der vollkommen neu entwickelte Roadtec Z8 Interact™ im Handel und bereit zum Aufziehen – der innovative Reifen für die Sport-Tourer unter uns und idealer Begleiter auf langen Distanzen; sei es auf Landstraßen, der Autobahn oder auf ambitionierten Bergstrecken.
Der neue ROADTEC Z8 Interact - im Handel ab dem 1. Juni
Der Z8 als der neue Sport-Tourenreifen von Metzeler bietet bisher unerreichte Performance und Sicherheit vom ersten Kilometer an, egal, ob bei Vollbeladung oder unter schwierigen Witterungsverhältnissen.
Woher diese Vorteile kommen? Seine Profilrillen – dem griechischen Pi (π) nachempfunden – und die Interact Technologie mit 3-Zonen-Spannung sind das Resultat vieler Testserien, bei denen verschiedene Spannungen im Stahlgürtel des Reifens erprobt und schließlich optimal integriert wurden. Das Resultat: höchste Effektivität bei allen Fahrsituationen sowohl im Trockenen (Stabitität) als auch im Nassen (Drainage) bei gleichzeitiger Erhöhung der Lebensdauer des Reifens.
Damit deckt der Z8 voll das Anforderungsprofil von ambitionierten Touren-Fahrern ab, die es auch gerne mal etwas sportlicher und schneller angehen lassen. Der Roadtec Z8 ist dabei der Garant für maximale Stabiltät bei der Geradeausfahrt, für hohe Kilometerleistung und gleichzeitig ein treuer und griffiger Partner in den Kurven und bei Schräglage.
Mit dem Roadtec Z8 Interact™, dem erst vor kurzen vorgestellten Sportec M5 – dem perfekten Supersport-Reifen -, dem „PS-Testsieger“ Racetec K3, dem Racetec CompK and dem Supermoto-Reifen Racetec SM rundet Metzeler die neue Interact-Produktfamilie weiter ab.
Der Z8 Interact wird ab dem 1. Juni im Handel zu erwerben sein und in der zweiten Juniwoche der Fachpresse zum Test vorgestellt. Warten wir die Bewertungen ab, ich freue mich schon darauf, und sammle weiter Infos, Fotos und Videos zum Roadtec Z8 Interact™, der Sommerüberraschung von Metzeler. Stay tuned bei ridexperience.de!
Nachdem in den vergangenen drei Wochen schon etwas schwaches Licht auf das mysteriöse Projekt “Das neue Motorrad” gefallen ist, lüftet sich allmählich bis zur Vorstellung am 15. Juni der Nebel. Inzwischen ist bekannt, wer bei der Gestaltung des Newcomers die Fäden in der Hand hielt: Peter Naumann, Professor für Design an der Hochschule München.
Naumann studierte Industriedesign in München, Offenbach und am Royal College of Art in London. 1991 gründete er sein eigenes Designbüro Naumann Design und wurde vielfach mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet. Seit 2006 lehrt er an der Hochschule in München. Naumann hat für Nissan im Autosektor sowie für Kymco, Touratech und vor allem MZ im Zweiradbereich entworfen. Auch die MZ 1000 SF und 1000 S stammt aus seiner Feder.
Zum Design des “Neuen Motorrads” sagt Naumann: “Besonderes Augenmerk wurde auf die Ergonomie von Tank und Sitzbank gelegt: So bietet das neue Motorrad einen schmal zulaufenden Tank für besten Knieschluss und eine für den Fahrer sattelartig ausgeformte Sitzbank für besten Kontakt zur Maschine.
Dieses Paket wird von einem modernen Brückenrahmen statisch zusammengehalten wie auch optisch verbunden. Charakteristisch sind auch die klassisch gestalteten Schutzbleche, die die filigranen Schmiederäder zieren. Sowohl das Design der Antriebsseite mit Einarmschwinge wie auch der rechts versammelte Endschalldämpfer setzen weitere Akzente. Scheinwerfer und Rücklicht sind speziell für die Maschine entworfen worden und sorgen für eine unverwechselbare Optik.
Besondere Aufmerksamkeit wird zudem der Farbgebung und dem Finish der Oberflächen geschenkt. Hier zeigt sich die besondere Liebe zum Detail und damit zum Produkt. In ihrer Summe ergeben diese Komponenten den außergewöhnlichen Charakter des neuen Motorrads.“
Indessen scheint das Rätseln nach dem Namen des “Neuen Motorrads” zu einem wichtigen PR-Baustein geworden zu sein: Auf der Website http://www.das-neue-motorrad.de kann man sich an der Namensgebung vordergründig beteiligen und für seinen Favoriten voten – zur Zeit führt Horex mit weitem Abstand gegenüber den Konkurrenten.
Da die Sicherheit unserer Fahrer an vorderster Stelle steht, ruft METZELER in Deutschland seinen Motorradreifen Metzeler Tourance 150/70 R17 M/C 69V aus den Herstellwochen 09 und 10 aus 2010 zurück.
Der Rückruf erfasst nur diese oben genannten Reifen und keine anderen METZELER Reifen.
Man schmückt sie gerne mit dem flapsigen Titel „Fachblatt für die Vollgas-Fraktion“ – die Zeitschrift „PS“. Doch in der Redaktion wird akribisch gearbeitet und getestet, in der aktuellen Ausgabe auch wieder Reifen.
Für der großen PS-Reifentest 2010 wurden Supersportreifen der Größen 120/70-17 und 190/55-17 unter die Lupe genommen– mit einem Spitzenergebnis für Metzeler: Der Racetec K3 Interact hat sich auf der Teststrecke gegen sechs Konkurrenten durchgesetzt und kann sich ab sofort mit dem Prädikat „PS-Testsieger“ schmücken.
Die Tester absolvierten ein ambitioniertes und Programm: Nach einigen ersten Runden auf dem Testparcours wurden die benutzten Reifen reihum „nachgefahren“, um Lerneffekte und damit subjektive Beurteilungen auszuschließen. Für das Prüfprotokoll wurde auch nur eine begrenzte Anzahl von Runden gedreht, um die Gummis bei vergleichbarer Temperatur zu halten. Reifenwärmer wurden nicht benutzt; ebenso wurde die vorgeschriebenen Luftdrücke ( beim Racetec K3 exakt 2,3 / 2,2) strikt eingehalten.
Hier das abschließende Verdikt der PS-Redakteure zum Racetec K3 Interact: „Der K3 ist definitiv ein großer Wurf. Der durch und durch gutmütige Reifen leistet sich keine Schwäche, fühlt sich an und fährt sich wie eine Rennpelle. Zielgenauigkeit und Stabilität lassen keine Wünsche offen, die Eigendämpfung des Metzeler ist sehr gut. Und ist der Grip des Pneus mal am Ende, setzt der Grenzbereich weich und gut kontrollierbar ein, was großes Vertrauen schafft. Trotz seiner sehr guten Rundenzeiten hält der K3 viele runden auf der Renne durch.“
Besser hätten wir es auch nicht sagen können …
Hier ein Video von der Einführung des Racetec K3 Interact:
Freunde, es gibt von Erfolgen zu berichten – und wir tun das mit größtem Vergnügen, denn es handelt sich von Renn-Erfolgen, die mit dem Metzeler MCE 6 Days Extreme-Reifen herausgefahren wurden: Am Pfingstwochenende fanden im italienischen Lovere, in den Bergen der Lombardei, weitere Läufe der FIM World Enduro Championship 2010 statt und Metzeler hat wieder wertvolle Podiumsplätze errungen.
Hier die Ergebnis im Detail:
In der Klasse E1 kämpfte sich Eero Remes auf KTM / Metzeler in beiden Rennen gegen starke Konkurrenz jeweils auf den zweiten Platz vor; er liegt jetzt im Gesamtklassement auf dem dritten Platz.
Die Rennen in der Klasse E2 wurden wechselweise von Mika Ahola und Ivan Cervantes dominiert; während der Finne Ahola (Honda) am Samstag gewann, hatte der Spanier (KTM) am Sonntag die Nase vorne – beide Maschinen waren mit Metzeler bestückt. Ahola führt hier in der Gesamtwertung knapp vor Cervantes.
Mika Ahola
Ivan Cervantes
Der Franzose Christophe Nabotim (Gas-Gas / Metzeler) war in der Spitzenklasse E3 einer der beiden Fahrer, die das Wochenende unter sich ausmachten. Nachdem er den Samstaglauf für sich entschieden hatte, musste er sich am Sonntag dem Briten David Knight (KTM / Metzeler) geschlagen geben. Knight zu dem knappen Finish: „ Eines der härtesten Rennen meiner Laufbahn. Aber die Atmosphäre hier im Tal von Bergamo ist super, vergleichbar nur mit dem familiären Touch bei der Isle of Man.“
David Knight
Was für ein Spitzenergebnis also für Metzeler: Am Samstag fünf von neun Podiumsplätzen bei den FIM-Rennen, am Sonntag gar sieben von neun. Danke an euch Piloten!