Archiv der ‘BikerTechnik’ Kategorie

 
Jun
24
Geposted (Mr.Wheel) in BikerTechnik am Juni -24-2009

Heute werde ich über den Reifendruck und dessen Folgen berichten: Verringerung der Sicherheit und Erhöhung des Verschleißes sowohl des Reifens als auch des Motorrads im negativen Fall. Ich möchte dieses Thema, das über mehrere Posts gehen wird, mit der Erklärung der Grundprinzipien beginnen:

  • Der Reifendruck ist immer im Fahrzeugschein angegeben und oft auch auf dem Motorrad selbst, unter dem Sattel, oder in der Nähe der hinteren Gabel. (Guckt euch das Foto vom Motorrad eines Freundes an, das ich gemacht habe: aus der Reihe „ich habe den Beweis“!!!  … ihr könnt euch nicht  :-)  vorstellen, wie schmutzig ich mich beim Schießen dieses Fotos gemacht habe).
  • Der Luftdruck sollte angepasst werden, je nachdem ob man alleine fährt, einen Mitfahrer bzw. eine Mitfahrerin dabei hat, und /oder Gepäck (kontrolliert immer, was im Fahrzeugschein vom Motorradhersteller angegeben ist).
  • Der Luftdruck sollte vor jeder Reise überprüft werden. Ich möchte euch dringend daran erinnern, dies immer am kalten Reifen zu tun!
  • Eine Erhöhung des Luftdrucks aufgrund der Erwärmung der Luft innerhalb des Reifens während und nach der Fahrt ist völlig normal…und muss daher nicht reduziert werden.
  • Immer auf die Verteilung der Gewichte achten.
  • Versichert euch immer, dass die Ventile gut verschlossen sind, um zu verhindern, dass das Ventil verschmutzt wird und somit langsam Luft ausweichen kann.
  • Der Reifendruck sollte circa alle 14 Tage, aber auf jeden Fall vor langen Reisen überprüft werden.

Ich möchte euch noch einen weiteren, wichtigen Rat geben: wenn ihr über viele Kilometer hinweg mit wenig Luftdruck fahren müsst – was vor allem auf längeren Reisen passieren kann – ob gewollt oder nicht… – lasst die Reifen von einem guten Reifenfachmann kontrollieren. Ich sag euch das, weil es vorkommen kann, dass die innere Struktur des Reifens, auch wenn an den Reifen und vor allem an der Aufstandsfläche keine Defekte zu erkennen sind, darunter leidet (erinnert euch daran, dass der Reifen im Inneren aus mehreren Lagen, verschiedenen Mischungen, Stahlgürtel usw. besteht).
Jetzt, wo ich euch neugierig gemacht habe, weise ich auf unser Technik-Treffen in der nächsten Woche hin, bei dem ich ein bisschen mehr ins Detail gehen werde.
"Jetzt geht und verbreitet diese ersten Worte über den Reifen-Luftdruck" … und erinnert euch daran, dass wenn wir mit dem Motorrad unterwegs sind, unsere Haut sehr von zwei kleinen Gummiflächen abhängt, die sich im Kontakt mit dem Asphalt befinden!
Bis zur nächsten Woche!
Lamps



 
Jun
11
Geposted (Mr.Wheel) in BikerTechnik am Juni -11-2009

Heute beginne ich das Post mit ein bisschen Geschichte … und Schlamm!
Wir befinden uns in der gerade zu Ende gegangenen Saison 2008: unsere “Berater” im Bereich der World Enduro Championship David Knight (KTM), Aro Samuli (KTM) und Ivan Cervantes (KTM) waren die Spitzenreiter der Meisterschaft; und dank ihrer ständigen Präsenz auf dem Podest ist es ihnen gelungen, sich unter den ersten 3 ihrer jeweiligen Klassen zu platzieren.

Also erstmal für diejenigen von euch, die sich in der Disziplin “Enduro” nicht allzu gut auskennen – sie besteht aus drei Prüfungen, die in der schnellstmöglichen Zeit abgeschlossen werden müssen: dem “Cross Test”, dem “Enduro Test” und dem “Extreme Test”. Bei der Zeit-Messung ist die Zeit, die die Fahrer benötigen, um auf der Straße von einer Prüfung zur nächsten zu gelangen, mit eingeschlossen: und aus genau diesem Grund müssen die Enduro-Reifen Straßenzulassung haben! (Im Unterschied zu den Cross-Reifen, die keine Straßenzulassung haben, da sie nur auf Geländestecken benutzt werden!)

 

Aber jetzt zurück zum MCE 6 DAYS EXTREME , der die ideale Balance im Hinblick auf die im Bereich des “Enduro”-Sports geforderten Leistungen darstellt. Beginnend mit der Aufstandsfläche, gewährleistet das Stollenprofil des Hinterrads  maximale Traktion auf allen Arten von Untergrund, ob nass oder trocken. Außerdem maximiert die Stollenanordnung- und Verteilung auf diagonalen Linien von der Mitte in Richtung Reifenschulter den seitlichen Halt und die Stabilität in der Kurve. Was den Vorderreifen anbelangt garantieren die weite Fläche des mittleren Reifenbereichs und die V-förmige Verteilung der seitlichen Stollen (mit gestärkter Basis) optimale Bre msleistung, eine stabile Kurvenlinie und selbstreinigende Charakteristiken. Außerdem verbessert die spitze Form der Profilblöcke in der Mitte der Reifenschulter den seitlichen Halt, wodurch der Reifen in der Lage ist, sich seine eigene Spur durch weichen und mittelweichen Untergrund zu bahnen. Zusätzlich zu alledem profitiert der 6 Days Extreme von einer Laufflächenmischung, für die eine breite Produktpalette hochtechno logischer Materialien verwendet wurde. Diese Materialien gewährleisten eine außergewöhnliche Robustheit und Resistenz gegen Risse und Reifenpannen.

 

Diese Eigenschaften machen die Vorteile deutlich, die der 6 Days Extreme in Bezug auf die Reduzierung des Abriebs und des Verschleißes in der Aufstandsfläche bietet. Diese Vorteile sorgen schließlich auch für eine Erhöhung der Lebensdauer des Reifens. Abschließend ist noch zu erwähnen, dass die neue widerstandsfähige Polyester-Karkasse in Diagonal-Bauweise einen hervorragenden Schutz gegen Reifenpannen darstellt. Eine fundamentale Eigenschaft, wenn der Reifen zum Beispiel mit steinigem Untergrund fertig werden muss.

Ich füge das Video hinzu, dass mein italienischer Kollege Francesco/“Tornante“ in Italien/Piediluco gedreht hat, wo die 7. Etappe der Enduro-Weltmeisterschaft im September 2008 stattgefunden hat: im Video seht ihr ein paar Sekunden der Prüfung Xtreme!

 

Ich hoffe, dass das Post vielleicht auch bei den „Straßenfahrern“ von euch Interesse am Enduro-Sport geweckt hat! Und im nächsten Post…worüber wollen wir sprechen? Ideen?

 

LAMPS



 
Mai
25
Geposted (Mr.Wheel) in BikerTechnik am Mai -25-2009

Und da bin ich wieder: Heute mit dem außergewöhnlichen Sportec M3! Inzwischen haben die modernen Supersport Motorräder in Bezug auf ihre Leistung Werte erreicht, die die Benutzung solcher Ausdrücke wie “Race replica bikes” rechtfertigen: die Leistung ist gestiegen und gleichzeitig haben die verschiedenen Hersteller auf die Verringerung des Gewichts hin gearbeitet, bis es ihnen gelungen ist, ein Gewichts/Leistungs-Verhältnis von nahezu 1 zu1 zu erreichen. Das wäre noch vor wenigen Jahren für ein Fahrzeug normaler Produktion undenkbar gewesen (inzwischen sind auch die großen Scooter schon nahe dran…!!!)

Diese Forschung im Leistungsbereich geht jedoch einher mit dem Anspruch auf einen Reifen, der eine gute Kilometerleistung und eine gute Performance über seine gesamte Lebensdauer gewährleistet.

Die Metzeler-Technologie, die im Sportec M3 steckt, macht ihn zu einem Top-Reifen, der mit den folgenden Eigenschaften aufwarten kann:

 

• Unterschiedliche Mischungen an Vorder- und Hinterreifen, um maximale Präzision im Hinblick auf Linienführung und Grip zu gewährleisten. Eine Mischung am Vorderreifen mit einem Reibungskoeffizient, der darauf ausgerichtet ist, den Antrieb des Hinterrads umzusetzen. Dessen Mischung zählt wiederum auf eine besonders resistente Silica-Komponente, die ein schnelles Aufwärmen und eine hohe Traktion auf nassen Fahrbahnen garantiert.

• CMT-Technologie (Contour Modelling Technology), oder auch Technologie, die sich mit der Form der Kontur auseinandersetzt. Die Kontur des Vorderreifens ist rund und linear an der Reifenschulter, während die Rundung am Hinterreifen von der Reifenmitte bis zur Reifenschulter differenziert ist und damit eine optimale Aufstandsfläche bei jeder Schräglage bietet.

• Patentierte, in Fahrtrichtung ausgerichtete 0-Grad-Stahlgürtel-Konstruktion, um eine sanftere Antwort der Reifenschultern des Vorderrads zu erreichen, und somit Vertrauen und Feeling des Piloten zu verbessern; während am Hinterreifen das Verhalten der Struktur zugunsten der neuen Kontur optimiert wurde, um dafür zu sorgen, dass bei jeder Art von Schräglage genug Aufstandsfläche vorhanden ist, um die enorme Kraft der neuesten Supersport Motorräder auf die Straße zu bringen.

 

Da dieser Post euch aber auch ein bisschen über die Fachbegriffe aufklären soll (fühlt euch nicht angegriffen, wahrscheinlich kennen fast alle von euch diese Begriffe schon von euren allerersten Erfahrungen mit Motorrädern) erkläre ich euch hier in einem technischen Englisch diejenigen Leistungen, die der Sportec M3 bietet:

 

 

-1 Dry grip: Haftung auf trockenem Untergrund (große Aufstandsfläche!)
-2 Handling: Handlichkeit (beim Rein- und Rausfahren in/aus Kurven)
-3 Wet performance: Fahreigenschaften auf nassem Untergrund (viel Silica!)
-4 Mileage: Kilometerleistung (unglaublich, aber trotz der wirklich sportlichen Performance ermöglicht der Reifen eine gute Kilometerleistung!!!)

Beim nächsten Mal würde ich euch gerne einige Infos zum Off-road-Reifen geben, der 3 von 4 Kategorien der Enduro-Weltmeisterschaft gewonnen hat: der 6 Days Extreme !!!

Habt ihr Lust?

LAMPS



 
Apr
22
Geposted (Mr.Wheel) in BikerTechnik am April -22-2009

Der Tourance EXP ist extra für die Motorradfahrer entwickelt worden, die ihre “Groß-Enduro” hauptsächlich auf der Straße nutzen, und auf Bergpässen versuchen – und oft gelingt es ihnen auch – ihre Kumpels, die Bikes mit höherer PS-Zahl und Renncharakteristiken fahren, hinter sich zu lassen … ; Jedes einzelne Detail ist dafür optimiert worden, um sportliche Leistungen im Touring-Bereich zu bringen. :-)
Kurz gesagt, der Tourance EXP ist die perfekte Wahl für Big-Enduro-Motorräder, die sportlich bewegt werden, ohne auf Sicherheit verzichten zu müssen, egal zu welchen Straßenbedingungen.
Sicherheit auf dem Asphalt mit Sport-Touring-Performance und Traktion bei jeder Straßenbedingung: von den verschlungensten Straßen bis hin zu leichten Schotterwegen, dank des blockartigen Profildesigns.

Dank der neuen Laufflächenmischungen, des Profils, aber vor allem dank des 0°-Stahlgürtels am Vorder- und Hinterreifen, ermöglicht der Tourance EXP ein sehr hohes Niveau an Performance für ein Enduro Street Produkt: er fährt sich optimal auf der Straße, ist aber wie gesagt auch auf leichtem Schotter einzusetzen.

In wenigen Zeilen will ich euch nun auch mit den bedeutenden und innovativen Charakteristiken des Tourance EXP vertraut machen:

  • Neue Spezialmischung für einen sehr guten Grip, hervorragende Stabilität und ein schnelles warm-up
  • Neues, aggressives Profildesign und ein optimales Verhältnis zwischen Positiv- und Negativprofil¹, was Sicherheit auf nasser Fahrbahn, sportliche Leistungen auf trockener Fahrbahn und geringe Abrollgeräusche gewährleistet
  • Reifenstruktur mit 0°-Stahlgürtel (seit kurzem stehen auch die Versionen mit der traditionellen Struktur zum Verkauf), wobei sich die Strukturen des Vorder- und Hinterreifens unterscheiden, um Präzision und Stabilität auch bei voller Belastung und beim Bremsen zu garantieren.

¹“Gummi-Bereich“ im Hinblick auf die Anzahl der Profilrillen



 
Apr
15
Geposted (Mr.Wheel) in BikerTechnik am April -15-2009

Dieses Mal geht es um den Sport-Touring-Reifen überhaupt … den mit der INTERACT™ Technologie realisierten Roadtec Z6 Interact!

Dank der INTERACT™ Technologie ist es uns möglich, auf die unterschiedlichen Eigenschaften und Impulse der Sport-Touring-Motorräder der jüngsten Generation zu reagieren.

Vertrauen, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Der ROADTEC Z6 INTERACT™ bündelt in sich das Beste aus der Erfahrung, die Metzeler im Bereich der radialen Sport Touring Reifen gesammelt hat.
Die Eigenschaft, die den ROADTEC Z6 INTERACT besonders beliebt macht, ist seine Flexibilität. Es handelt sich tatsächlich um einen Reifen, der in der Lage ist, Fahrer mit verschiedenen Fahrstilen bestmöglich zu versorgen. Zum Beispiel außerhalb von Städten in sportlichem Tempo, oder auf Reisen mit hoher Geschwindigkeit, Gepäck und einem Passagier an Bord, als auch bei niedrigsten Geschwindigkeiten, bei denen dem Fahrer die Fähigkeit erhalten bleibt, auf einem schweren Sport- Touring-Motorrad agil zu bleiben (in der Stadt). Jeder ist optimal bedient.
Der Reifen ist insbesondere dafür kreiert worden, um auf die unterschiedlichen Charakteristiken der verschiedenen Motorräder und deren Fahrer eingehen zu können.

Aber wie ist es uns gelungen, dies zu erreichen?
Wieder einmal haben wir diese Verbesserung der INTERACT Technologie zu verdanken. Die Anforderungen der Motorradfahrer, die ihre Bikes für Reisen und auf „normalen“ Straßen benutzen und derjenigen, die im Bereich des Racing zu Hause sind, sind völlig gegensätzlich … Der 0°-Stahlgürtel im Roadtec Z6 Interact ist genau dafür entwickelt worden, um die Interaktion mit der Laufflächenmischung zu begünstigen und folgende Punkte zu maximieren:

• die Laufleistung der Reifenmitte 
• das Haftungs-Niveau in den Reifenschultern in Schräglage! 
• den Komfort. Anpassung an Unregelmäßigkeiten der Straßenoberfläche (erinnert euch immer daran: die Straße ist keine Rennstrecke!!!…auch, was die Qualität des Asphalts anbelangt!)

Die Laufflächenmischung des Roadtec Z6 Interact ermöglicht optimalen Grip auf trockenen und nassen Oberflächen und eine optimale Laufleistung. Die Laufflächenmischung des Z6 Interact ist in ihrer Struktur sehr fein, wodurch eine bessere Interaktion mit der inneren Struktur gewährleistet wird sowie mit dem Asphalt und seinen Unebenheiten dank der größeren Quantität an „Gummi“, das mehr „Halt“ gibt und somit eine bessere Straßenlage gewährleistet.

SCHAUT EUCH AUCH DAS VIDEO DER PRÄSENTATION DES ROADTEC Z6 INTERACT AUF DER ISLE OF MAN AN; was soll ich dazu sagen, hättet ihr nicht auch Riesen-Lust, euch eure Bikes zu schnappen, um auf der Insel ein paar schöne Kurven zu fahren?

 



 
Apr
01
Geposted (Mr.Wheel) in BikerTechnik am April -1-2009

Liebe Freunde, heute findet also unser zweites Treffen statt!

Wie ihr ja alle sehr gut wisst, ist es die Innovation, die den Unterschied macht, vor allem in der Welt der Motorradrennen. Das bedeutet, dass die Reifen Charakteristiken aufweisen müssen, die es erlauben, die Leistungen der neuen Rennmotorräder zu optimieren. Metzeler hat einen ständig aktiven „Forschungs- und Entwicklungsbereich“, und was lag da näher, als die von uns entwickelte INTERACT™ Technologie – die jüngste Entwicklungsstufe der 0°-Stahlgürtel-Bauweise – auch für den neuen RACETEC Interact anzuwenden und an dessen Anforderungen anzupassen.

Ich werde versuchen, mich deutlich und knapp auszudrücken. Viele von euch wissen schon, dass 1. die Aufspultechnik des 0°-Stahlgürtels eine homogene Druckverteilung garantiert und die bestmögliche Leistung in jeder Schräglage gewährleistet; 2. die Reifenmitte es erlauben muss, dass sich beide Reifen bestmöglich mit dem Asphalt verzahnen (wichtig bei der Beschleunigung und beim Bremsen); 3. die Aufstandsfläche so groß wie möglich sein sollte. Eine geringere Gürtelspannung im Bereich der Reifenmitte sorgt für höhere Flexibilität und somit für eine bessere Aufnahme der Energie: Der Reifen haftet besser auf dem Asphalt, da die Aufstandsfläche größer ist.

Zweitens. Wenn der Reifen auf der Rennstrecke in Schräglage geht, ist er einem hohen Druck ausgesetzt (Gewicht des Motorrads und die Zentrifugalkraft), daher besteht die Notwendigkeit, in den Reifenschultern eine höhere Steifigkeit des Gürtels zu gewährleisten, die wiederum eine hohe und gleichmäßige Druckverteilung in der Aufstandsfläche gewährleistet: Dadurch erreicht man, dass die Kurvenlinie immer präzise bleibt, auch bei den schnellsten Kurven. Die stufenlose Variation der Stahlgürtelspannung ermöglicht eine homogene Performance über die gesamte Reifenkontur und verhindert jede Art von „Stufen-Effekt“, der teilweise typisch für Multicompound-Konstruktionen ist.

Bei allen Erklärungen dürfen wir allerdings nicht vergessen, dass die INTERACT™ Technologie nicht nur die Reifenstruktur betrifft, sondern auch die Laufflächenmischung und die „INTERAKTION“ zwischen diesen beiden Komponenten. Für den neuen RACETEC Interact wurde die jüngste Generation von Laufflächenmischungen mit einer geringen thermo-plastischen Elastizität angewendet. Das bedeutet, dass Materialien ausgewählt wurden, die auch bei niedrigen Temperaturen einen hohen Verschleiß verhindern und es ermöglichen, schnell das Gas aufzudrehen.

Für die Piloten bedeuten diese Innovationen ein schnelleres Warm-up und besseren Grip, aber vor allem optimale Fahrleistungen nicht nur während der Proberunde, sondern während des gesamten Rennens.

An diesem Punkt liebe Leute frage ich Euch … wollt ihr lieber etwas über die Wahl der Laufflächenmischungen des neuen RACETEC Interact erfahren, oder berichte ich mehr über die INTERACT™ Technologie, die auch im Bereich Sport Touring für den Roadtec Z6 Interact angewandt wurde? Ihr habt die Wahl! Wenn ihr Fragen habt, oder ich irgendetwas nicht deutlich erklärt habe, denkt daran: ich stehe euch jederzeit zur Verfügung!

Bis zum nächsten Mal!

[1] Reifenmitte: der in Relation zu den Reifenschultern mittlere Bereich des Profils (der Bereich, der sich beim Geradeausfahren immer im Kontakt mit der Oberfläche befindet)
[2] Die einzelnen Stahlgürtel bilden den 0°-Stahlgürtel, so genannt, weil er genau in Richtung der Reifenrotation aufgespult ist (sprich im 0°-Winkel).



 
Mrz
25
Geposted (Mr.Wheel) in BikerTechnik am Marz -25-2009

Hallo zusammen, wie schon in einem Post der letzten Woche angekündigt, findet heute unser erstes Technik-Online-Treffen statt. Ab heute werde ich jeden Mittwoch über den Faktor „Reifen“ schreiben. Woche für Woche werden wir uns einfach mit einer Serie von Charakteristiken und technischen Faktoren auseinandersetzen, die aus den Metzeler-Reifen ein Produkt außergewöhnlicher Qualität machen!
Wie viel von euch wissen werden, ist der Reifen ein Konstrukt aus Strukturen, Materialien und verschiedenen Mischungen der Lauffläche. Eine Produkt-Verbesserung bedeutet also das Erreichen eines neuen Gleichgewichts des gesamten Komplexes. Und Metzeler weiß das!
Die Verbesserung nur einer Komponente, zum Beispiel der Laufflächenmischung, würde zu ungleichmäßigen Leistungen führen (ungleichmäßiger Abrieb, nicht optimierte Profile, Verschlechterung der Performance auf trockenem und nassem Untergrund). Die von den Metzeler-Ingenieuren regelmäßig durchgeführten Forschungen und Studien zur Untersuchung dieser Verhältnisse haben ergeben, dass eine interessante Verbindung zwischen der Reifen-Performance und der Spannung des Stahlgürtels besteht. Dank der von uns als INTERACT™ bezeichneten Technologie ist es uns gelungen, ein neues komplexes Gleichgewicht zu finden, das in der Lage ist, modularweise auf die Ansprüche der neuen Generation von Motorrädern zu reagieren.
Aber es handelt sich nicht nur um Struktur und Mischung. Habt ihr jemals versucht, euren Blickwinkel zu ändern, um Euch in den Reifen zu versetzen? Dies ist eine Erfahrung, die die Mitarbeiter aus dem Metzeler-Marketingbereich oft machen und dabei einfach zu erklärende, aber eher schwierig zu interpretierende Dinge entdecken. Der Reifen muss mit dem Asphalt interagieren, aber auch mit dem Motorrad, dem Fahrwerk und den Radaufhängungen. Außerdem interagiert der Reifen mit dem Fahrer und dessen Fahrstil, mit der Umwelt und auch, um dieses Argument abzuschließen, mit dem gesamten System.
Die komplette Interaktion zwischen Karkasse, Stahlgürtel und Laufflächenmischung, durch die das neue Gleichgewicht hergestellt wird, ermöglicht bessere Fahrleistungen auf nassem Untergründ, besseren Grip, höhere Fahrsicherheit und Stabilität. Die kontinuierliche Verbesserung und die ständig auf Innovation ausgerichtete Aufmerksamkeit erlaubt es Metzeler, einen weiteren Schritt nach vorn zu machen: Reifentechnologie für Produkte mit höchster Leistungsanforderung.
Die INTERACT™-Technologie hat mit den zwei verschiedenen Ausgangs-Philosophien sowohl im Bereich des Racing mit dem neuen RACETEC Interact, als auch im Bereich des Sport Touring mit dem ROADTEC Z6 Interact, Anwendung gefunden.
Beim nächsten Treffen werden wir uns anschauen, was die Anwendung der INTERACT™-Technologie im Racing-Sektor technisch gesehen bedeutet: den neuen RACETEC Interact. Solltet ihr in der Zwischenzeit Fragen haben, hinterlasst einfach einen Kommentar zu diesem Post und ich werde euch antworten … bis bald!



 
Mrz
04
Geposted (Mr.Wheel) in BikerTechnik am Marz -4-2009

Ich habe immer wieder geschrieben, dass dieser Blog ein virtueller Treffpunkt mit Metzeler sein soll, eine Art Bar im Netz.
Also, stellt euch vor, ihr befändet euch wirklich in einer Bar an einem Tisch mit Ingenieuren von Metzeler, was würdet ihr für Fragen stellen? Ich wette, ihr würdet technische Fragen über ihre Produkte und deren Gebrauch stellen. Kein Problem!
Ab nächsten Mittwoch wird der Treffpunkt mit dem “Techniker” jeden Mittwoch in diesem Blog stattfinden! Jede Woche werde ich euch Informationen und Details über die Reifen liefern und vor allem, solltet ihr spezielle Fragen haben, genügt ein Kommentar zum Post und ich werde sie beantworten.
Dieser wöchentliche Treffpunkt soll euch wichtige Kenntnisse und viel “Motorradleidenschaft” übermitteln. In einer leicht verständlichen Ausdrucksweise, auf lockere, aber extrem professionelle Art werde ich euch über alle nötigen Details aufklären, die ihr braucht, um gut und sicher, aber mit sportlichem Kampfgeist und Leidenschaft zu fahren.
Ihr müsst mir glauben, ich kann es kaum abwarten, mich mit euch und euren Fragen zu konfrontieren und eure technische Neugier zu befriedigen. Jeden Mittwoch also Teffpunkt mit den Metzeler-Reifen!