Unser Sportec M5 Interact, der Rockstar unter den Reifen, hat sein Debut erfolgreich hinter sich gebracht. Die Präsentation in Portimao war ein voller Erfolg und unser neues Juwel hat wirklich alles gegeben – und dabei alle überzeugt und begeistert! Was unseren Reifen unter anderem so besonders macht, ist eben auch die Tatsache, dass es sich dank der Interact™-Technologie (der Mehrzonen-Spannungstechnologie) um einen perfekten Allround-Supersportreifen handelt, der bei jedem Wetter und auf allen Straßen beste Performance garantiert. Das konnte er in Portimao gut beweisen, denn dort wurde er sowohl auf der Rennstrecke als auch auf den umliegenden Straßen getestet. Außerdem hatten die Wetterbedingungen in Portimao den Testfahrern auch die Möglichkeit gegeben, den Reifen mit all seinen Vorzügen auf nasser Fahrbahn kennenzulernen, denn in der Nacht vor den Testfahrten hatte es geregnet. Unser neuer Sportec M5 Interact ist als Hochleistungsreifen für anspruchsvolle Piloten von Supersportmotorrädern entwickelt worden, ist aber genauso für solche Fahrer geeignet, die gerne längere Strecken fahren oder für solche, die sich zu jeder Jahreszeit bei jedem Wetter aufs Motorrad schwingen. Eben ein überzeugendes Allround-Talent!
Die Palette des Sportec M5 Interact™ ist bereits in der Vorderreifen-Dimension 120/70 ZR17 sowie den drei Formaten 180/55 ZR17, 190/50 ZR17 und 190/55 ZR17 am Hinterrad erhältlich. Der neue Reifen wird schrittweise seinen erfolgreichen Vorgänger, den Sportec M3, ablösen. Die Dimensionen 120/60 ZR17 vorne und 160/60 ZR17 hinten folgen voraussichtlich im kommenden Monat.
Der Sportec M5 Interact™ ist bereits für die meisten aktuellen Naked Bikes und Sportmotorräder freigegeben. Nähere Informationen sowie eine Händlersuchfunktion und technische Details zur gesamten Reifenpalette finden Sie im Internet unter www.metzelermoto.de.
Ja, wir haben euch ein bisschen auf die Folter gespannt, aber hier ist es endlich: das offizielle Video des neuen Metzeler-Prachtexemplars, des Sportec M5 Interact! Und was für ein Video! Unserem revolutionären Produkt mussten wir schließlich auch ein Video widmen, das der Außergewöhnlichkeit dieses Reifens Rechnung trägt! In diesem Video seht ihr den neuen Sportec M5 Interact in Aktion auf der Straße in Schräglage und im Laboratorium unter Belastung, wobei der Reifen allen möglichen Kräften ausgesetzt wird.
Fünf Spannungszonen des 0°-Stahlgürtels in einem Reifen, der genau dafür entwickelt wurde, alle Strecken der Welt mühelos bewerkstelligen zu können. Grip, sichere Straßenlage und geringer Verschleiß. Es gibt keine Situation, die der Sportec M5 Interact nicht mit Leichtigkeit meistern würde! Kurz gesagt: der Sportec M5 Interact ist wirklich der Rock Star unter den Motorradreifen!
Erster Auftritt des Neuankömmlings aus dem Hause Metzeler? Das Autodromo Internacional Algarve di Portimao (http://www.autodromodoalgarve.com/), wo außer den 7 glücklichen Gewinnern des GIMME 5-Wettbewerbs ab morgen und über das ganze Wochenende Experten aus dem Sektor und Journalisten aus der ganzen Welt zu Gast sein werden. Also Leute, schaut regelmäßig hier bei uns rein, denn hier im Blog werdet ihr in den nächsten Tagen massenhaft Fotos und Videos zu sehen bekommen, direkt von der Rennstrecke in Portimao – und für diejenigen von euch, die nicht das Glück haben, mit uns direkt dabei zu sein, nicht verzweifeln…wir haben noch eine Menge Überraschungen auf Lager!!
Geposted (Mr.Wheel) in Company am Februar -25-2010
Ein super spannendes und wichtiges Event steht uns vom 5.-7. März in Portimao, Portugal bevor. Endlich kann unser neues Juwel, der ultimative Allround-SupersportreifenSportec M5 Interact™ sein Können unter Beweis stellen: auf der internationalen Pressevorstellung auf dem Autódromo Internacional do Algarve in Portimao, eine der modernsten Rennstrecken der Welt. Hier werden die erfahrensten Tester der internationalen Presse unser neues Spitzenprodukt auf die Probe stellen. Die Teilnehmer werden die Möglichkeit haben, den Reifen unter verschiedenen Bedingungen mit all seinen Vorzügen kennenzulernen, on- track und on- road – und das einen ganzen Tag lang! Die können sich auf was gefasst machen. Ich bin sicher, sie werden nicht enttäuscht werden!
Das alles wird natürlich ordentlich dokumentiert werden, mit jeder Menge Action-Fotos, Interviews und einer Video-Präsentation!
Mehr dazu nach dem Event … Also, Sportec M5 Interact, zeig‘s ihnen, zeig, was du drauf hast!
Wie ihr ja wisst, ist das Motto von Ridexperience schon immer gewesen, möglichst viel mit den Lesern dieses der Welt des Zweirads gewidmeten Blogs zu interagieren. Dieser Blog soll eine Möglichkeit des Austauschs unter Gleichgesinnten darstellen. Daher auch zum Beispiel unser dynamischer Header mit den tollsten Fotos von euch Lesern, die Möglichkeit, uns eure Reiseberichte zu schicken und hier zu veröffentlichen und vieles mehr…Und nach genau diesem Motto haben wir uns mit Markus Schubert vonmotorrad-news.comunterhalten…
Hallo Markus, kannst du dich den Lesern von Ridexperience vorstellen?
Hallo Leser von ridexperience! Ich heiße Markus, bin 29 Jahre alt und komme aus Hohenstein-Ernstthal am Sachsenring. Mein Job nennt sich Screendesigner und dem Web bleibe ich auch nach der Arbeit mit dem Blog treu.
Bist du ein Motorradfahrer?
Aktuell nein. Nach einer unschönen Begegnung mit der Leitplanke letzten Sommer und dem damit verbundenen, komplizierten Bruch des rechten Handgelenks folgte die Zwangspause.
Erzähl uns, wie deine Motorradleidenschaft entstanden ist.
Puh, das war wohl eine Verknüpfung mehrerer Kindheitserlebnisse. Die Motorradbilder meines Onkels in der Garage und natürlich der Sachsenring gleich um die Ecke haben Spuren hinterlassen. Und ich trauer weiter allen Zweitaktern nach.
Was hat dich dazu bewegt, ein Motorrädern gewidmetes Blog/eine Community ins Leben zu rufen? Wie ist es zur Entstehung deines Projekts gekommen?
Ich habe nach Neuigkeiten zu Motorrädern gesucht aber nur unbefriedigendes gefunden. Da kam die Idee selbst einen Blog ins Netz zu stellen. Seit 2007 ist der Motorrad News Blog nun online.
Erzähl uns von deinem Blog/ deiner Community. Was ist die Zielgruppe? Eine direkte Zielgruppe? Das ist einfach: alle Motorradfahrer. Der Blog zielt vor allem auf Neuigkeiten, Gerüchte und dergleichen aus der Motorradwelt. Rennsport findet sich darin kaum, aktuell. Wie viele Mitglieder gibt es? Da es ein Blog ist und kein Forum, spielt das weniger eine Rolle. Der Besucher liest und nimmt nicht direkt an einer Diskussion teil. Wie viel Zeit widmest du jeden Tag dieser Aktivität? Ist diese Tätigkeit eine Arbeit oder ein Zeitvertreib für dich?
Kommt darauf an wieviel Zeit nach dem normalen Job noch bleibt. Am Tag im Schnitt 1-2 Stunden. An Messetagen auch sehr viel länger. Ich würde es eher als “Hobby” bezeichnen.
Machst du alles ganz allein oder hast du Mitarbeiter?
Die News allein, es ist leider schwer Mitstreiter zu finden, die in Wort und Schrift fit sind und sich auch die Mühe machen wollen in andersprachigen Seiten nach Nachrichten zu suchen um Leser daran teilhaben zu lassen.
Wie ist euer Motto? Über ein Motto habe ich mir nie Gedanken gemacht. Was bedeutet es für dich, mit dem Motorrad zu reisen? Ursprüngliches Fortbewegen ohne einen Berg von Metall und Glas ringsherum. Wind, Sonne, Regen – Zelten in der Natur. Hast du irgend welche neuen Projekte, von denen du uns erzählen kannst? Organisiert Ihr Events während des Jahres? Welche sind die wichtigsten?
Nein, wie gesagt, es ist ein Blog und kein Forum. Als neues Projekt ist vor kurzen der Partnerblog www.auto-news-blog.de online gegangen. Was ist deiner Meinung nach der Grund dafür, dass sich so viele Motorradfahrer online treffen, um über ihre Leidenschaft zu reden und sich auszutauschen?
Es ist bequem, man findet Gleichgesinnte und kann eben über sein Hobby disktutieren. Welche Art von Nachrichten und Themen interessieren eure Leser am meisten?
Neue Modelle
Was haltet Ihr vom Neigungsindikator des Sportec M5 Interact?
Ich sehe schon die Gespräche am Treffpunkt “Haha, dein Neigungsindikator ist noch nicht am Limit” – auf gut Deutsch: ich halte davon weniger etwas.
Geposted (Mr.Wheel) in BikerTour am Februar -17-2010
Ja, der Winter hat seine schönen Seiten und ja, es gibt viele interessante Motorrad-Messen, die einem die Zeit vertreiben, auch auf eine sehr schöne Art und Weise und ja, es gibt Leute, die sich auch bei Eiseskälte und Schnee mit dem Motorrad prächtig vergnügen (siehe Post über das Elefantentreffen im Bayerischen Wald im Hexenkessel von Solla)… aber meine Sehnsucht nach ausgedehnten Motorradtouren über kurvige Landstraßen, durch grüne Wiesen wird immer größer… und so erwische ich mich immer wieder dabei, wie ich das Internet nach schönen Motorradtouren durchsuche. Dabei findet man immer wieder extreme Touren, Touren von Abenteurern wie zum Beispiel die Tour durch Tunesien, über die Motorradonline berichtet. Immer sehr faszinierende Reisen… Beim Stöbern habe ich aber noch eine andere sehr interessante Reise entdeckt: eine Tour durch Rumänien: es muss ein sehr faszinierendes und vielseitiges Land sein. Der Reisebericht klingt jedenfalls sehr verlockend. Guckt doch mal rein!
Hallo Leute, dies ist der Bericht von MachoMax – ein äußerst treuer und aktiver Leser der italienischen Version unseres Ridexperience Blogs – über seinen Besuch bei der Firma Nolan, italienischer Marktführer im Helmsektor. Über diesen Link findet ihr außerdem alle Fotos, die er für uns geschossen hat!
“Dank Luca Mazzolini hatte ich die Möglichkeit, mit eigenen Augen den gesamten Herstellungsvorgang der Helme aus Polykarbonat und aus Mischfasern mit zu verfolgen. Ich konnte die Materialien und die Maschinen anfassen, mir von den Technikern alle mögliche Erklärungen holen und bei den Crash-Tests mit dabei sein, aber…gehen wir der Reihenfolge nach!
Ich werde versuchen, euch, auch mit Hilfe von Fotos, durch den gesamten Herstellungs-Prozess zu führen. Ich komme im Firmensitz der Nolan Group an und werde von Luca empfangen, wir begrüßen uns und machen es uns in einem schönen, großzügigen Saal mit weißen Wänden, vielen Stühlen und Spot-Leuchten bequem.
Ein „klick“ genügt und die Wände verschwinden und …dahinter verbergen sich Helme verschiedener Modelle und Farben so weit das Auge reicht. Natürlich sprechen wir hier von der gesamten Nolan-, Xlite- und Grex-Produktpalette.
Wir entschließen uns, keine Zeit zu verlieren und dringen direkt ins Herz der Nolan Group vor, dorthin, wo diese fantastischen Objekte entstehen, die auf den Köpfen der MotoGP-Champions krönen (und nicht nur) und die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen sobald die Fernsehkameras sie vor die Linse nehmen.
“Alles beginnt mit Polystyrol”: so könnte der Titel eines Buches lauten, aber in Wirklichkeit beschreibt dieser Satz das erste Glied der Produktionskette eines Helms. Polystyrol besteht zunächst aus kleinen weißen und schwarzen Nadeln. In einem zweiten Moment werden diese Nadeln durch eine Maschine gezogen, die sie, dank heißer Dämpfe, expandieren und kugelförmig machen. Dann lässt man das Polystyrol 48h lang in Silos ausruhen; schließlich kann mit der Herstellung der Helm-Innenschale begonnen werden.
Das Polystyrol wird in Formen eingepresst; dank hoher Temperaturen fügt es sich und nimmt die Form der Innenschale an. Bevor wir diesen Prozess als beendet bezeichnen können, beziehungsweise, bevor das Material die Form „verlassen“ kann, muss sich die Helm-Innenschale abgekühlt haben, denn sonst würde sich durch die hohe Temperatur alles wieder verformen.
Diesem Produktionsabschnitt folgt die Phase, in der an der Innenschale das Innenpolster befestigt wird, mit der jeweiligen Struktur, die das Herausnehmen der Polsterung ermöglicht und somit dem Endkunden erlaubt, diese zu waschen.
Die Maße der Außenschalen sind unterschiedlich je nach dem, ob es sich um Polykarbonat- oder Faser-Helme handelt, maßgeblich für die Passform ist der innere Bereich des Helms, ich will mich deutlicher ausdrücken: die Helm-Außenschale kann eine, zwei oder auch drei verschiedene Größen haben. Was die Passform des Helms ausmacht und ausschlaggebend für den Übergang von einer Größe zur nächsten ist, ist die Innenschale.
Je nach Größe werden unterschiedliche Formen verwendet und je nachdem, wie viel Polystyrol benötigt wird, werden die Einspritzdüsen, die dessen Menge regulieren, entsprechend geeicht.
Damit ist der innere Bereich des Helms fertiggestellt und wir widmen uns der Entstehung der äußeren Hülle, der Helm-Außenschale, die unsere Entscheidung beim Helmkauf doch stark beeinflusst.
Die Herstellung der Außenschale unterscheidet sich nicht stark von der der Innenschale.
In einer ziemlich großen Maschine wird das Polykarbonat in die Formen eingeschmolzen, um es dann abkühlen zu lassen….tja, und das Ergebnis seht ihr auf den Fotos.
Diesem Prozess folgt die Phase, in der die Schalen „geglättet“ werden. Ja, denn wenn die Schalen aus den Formen „ausgedrückt“ werden, sieht man kleine Ungleichheiten, die den Eindruck erwecken, als bestünde die Schale aus vielen kleinen ineinander gesteckten Teilen, aber in Wirklichkeit besteht sie aus nur einem Teil.
Vor der Lackierung wird die Schale ordentlich gereinigt, nach der Lackierung erfolgt die Fixierung der Decals und schließlich das Auftragen des Klarlacks.
Jetzt müssen nur noch die einzelnen Teile zusammengesetzt und der Außenschale einige Details hinzugefügt werden (Kinnriemen mit ECE-Etikett, Schrauben, Nieten, Visiermechanik usw.) und dann die Innen- mit der Außenschale miteinander verbunden werden.
Dieser letzte Arbeitsschritt sieht erst mal recht einfach aus: man nimmt die Außenschale, befestigt diese mit einem speziellen Gerät an einer mit einem Tuch bedeckten Arbeitsfläche (das Tuch dient dazu, zu verhindern, dass die Schale verkratzt wird), mit einem Pinsel wird auf die Innenschale Wasser und Seife aufgetragen und das war´s.
Oder fehlt da nicht doch noch was? Na klar, das Visier!!
Die Visiere werden in Becken eingetaucht, die mit Lacken gefüllt sind. Durch diese Lacke bildet sich ein Schutzfilm, der verhindert, das das Visier verkratzt. In den Fotos wird dieser Arbeitsschritt schön deutlich.
Ein ganz anderes Verfahren erfordert die Herstellung von Duroplasthelmen.
Die Maschine, auf der die Kohlefasermatte aufgerollt ist, erweckt sofort den Eindruck, als befände man sich in einer „Helm-Schneiderei“, richtiger Luxus!!!
Hier ist mehr Präzision, Gewissenhaftigkeit und Feingefühl bei der Ausübung der einzelnen Arbeitsschritte angesagt. Aus der ursprünglichen Rolle werden unterschiedliche Formen aus Kohlefaser, Kevlar beziehungsweise Glasfaser ausgeschnitten.
Diese werden dann um eine Helmform gelegt und dank flüssiger Harze und einer speziellen Maschine „gekocht“: und fertig ist die Helm-Rohschale.
Die Innenschalen aus Polystyrol sind genau wie die aus Polykarbonat.
Die Außenschale dagegen hat weder Löcher noch Schnittstellen, sondern besteht aus einem Stück. An diesem Punkt kommt die Schale in eine Maschine (water jet), die dank starker Luftstrahlen die Details der Außenschale herausschneidet (Belüftungseinrichtungen, Visier, Aussparungen für das Anbringen der Visiermechanik usw.).
Nun haben wir die Rohform der Außenschale, die noch geglättet, behandelt, fein bearbeitet werden muss.
Und genau das geschieht im nächsten Arbeitsschritt: der gesamte Helm wird geglättet und die überschüssigen Teile entfernt. Dieser Arbeitsschritt ist wirklich sehr delikat, in dieser Abteilung der Fabrik ist es ganz still, keiner spricht, alle sind konzentriert auf ihre Arbeit, nur das Geräusch der Schleifmaschinen begleitet uns. Jetzt muss der Helm nur noch gründlich gereinigt werden, dann ist er fertig für die Lackierung. Am Ende werden die Decals fixiert und schließlich der Klarlack aufgetragen. Die Prozedur ist die gleiche wie die vorherige.
Das letzte Glied der Produktionskette ist die Qualitätskontrolle. Die Nolan-Mitarbeiter sind in diesem Punkt wirklich sehr streng. Manche Helme scheine äußerlich perfekt, aber ihnen entgeht nichts. Unglaublich, wie viel Sorgfalt, Aufmerksamkeit, Präzision und Leidenschaft sie in ihre Arbeit stecken.
Ja, man sieht wirklich, wie diese Jungs ihr Herz in ihre Arbeit stecken, in die Helme, die unsere Leben retten.
Luca und ich sind aber nicht bei der Produktion stehengeblieben. Ich wollte alles sehen und so haben wir auch die Jungs, die die Crash Tests durchführen „gestört“.
Es gibt verschiedene Arten von Crash Tests je nachdem, welche Standards die Helme erfüllen müssen, was davon abhängt, für welchen Markt sie gedacht sind (Europa, USA, Australien usw.)
Ich habe den Test eines Integralhelms mitverfolgen können.
Der Helm wird von einer Höhe von 3 Metern fallen gelassen, und zwar auf verschiedene, vorher festgelegte Seiten der Schale und auf unterschiedliche Arten von Oberflächen, die die verschiedenen Hindernisse und/oder Untergründe simulieren, auf die der Helm aufprallen könnte.
Im Inneren des Helms befindet sich ein Sensor, der registriert, welche Einwirkung die Stoßwelle auf unser Gehirn hat.
Die Jungs, die die Crash Tests durchführen, haben mir erklärt, dass die bei ihren Tests registrierten Parameter um einiges geringer sind als die zugelassene Grenze.
Nicht die Spitze der Kurve ist maßgeblich, sondern die Länge der Kurve: Je länger sie ist, desto größer ist der mögliche Schaden.
Der Helm wird seitlich fallen gelassen, es werden der obere, der vordere und hintere Bereich getestet. Wird der Helm von einer niedrigeren Höhe fallen gelassen, wird auch der Kinnhalter getestet (natürlich bei den Integral- und Modularhelmen).
Wirklich beeindruckend, was für Stößen diese Helme ausgesetzt werden, und trotzdem „halten sie durch“.
Natürlich muss man überprüfen, ob das Polystyrol der Innenschale unbeschädigt ist. Bei Nolan wird immer empfohlen, den Helm nach einem starken Stoß zu ersetzen.
Ich betone aber nochmal, dass ihre Helme extrem strenge Tests bestehen, zertifiziert und ECE-geprüft sind.
Insgesamt war mein Besuch bei Nolan eine sehr schöne und interessante Erfahrung. Ich hatte die Möglichkeit, mit eigenen Augen die Geburt eines Helms mitzuerleben, zu verstehen und zu schätzen. Ich konnte die Leidenschaft sehen, die sie in ihre Produkte stecken und die Kleinlichkeit bei ihren Kontrollen und Parametern. Falls es euch interessiert, wahrscheinlich wird es in Zukunft wieder die Möglichkeit zu einer Führung geben,
Ich werde euch am Laufenden halten wie und wann.
Macht´s gut und hoffentlich bis bald…vielleicht mit anderen interessanten Dingen, die es zu berichten gibt.“
3. Version Mitte für: Hessen, Rheinland Pfalz und Saarland
4. Version Baden-Württemberg
5. Version Bayern
6. Version “wilder Osten” für: Mecklenburg Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
7. Version “Alpen” für: Österreich, Schweiz, Norditalien und Südliches Bayern
Als Garagenwandschmuck macht sich sowas immer gut!
Ich hab’s euch ja gesagt, der Winter ist die richtige Zeit für Motorradmessen, und so findet eine Messe nach der anderen statt und wir müssen uns nicht langweilen. Für uns von Metzeler ist das natürlich auch eine tolle Gelegenheit, mit euch in Kontakt zu treten … und so sind wir vom 29.01.-31.01.10 auch auf den Hamburger Motorradtagen (HMT) vertreten. Auf der Messe werdet ihr außer den neuen 2010er Modellen, Motorradzubehör und einem großen Gebrauchtmotorradmarkt viele Vereinsstände finden, an denen sich Biker untereinander austauschen und sich kennenlernen können. Zum Programm gehören unter anderem Live-Vorstellungen der neuesten Motorradmodelle durch Motorradexperten und Prominente, eine Sonderschau mit Custombikes, Streetfightern und Sondermotorrädern, in dessen Rahmen eine Bikeshow mit Custombikes und Streetfightern stattfinden wird und diverse Freestyle und Stuntshows, unter anderem Von Bruchtest-Meister SATU, der seine Feuershow zum besten geben wird.
Und außer den Girls, die in der Custom-Area natürlich nicht fehlen dürfen, findet im Rahmen der Hamburger Motorradtage am 31.01.2010 ab 13 Uhr die Vorauswahl zur amtlichen Miss Germany 2010 statt! Na wenn das kein Anziehungspunkt ist!
Nächster Messe-Treffpunkt ist dann die Bike-Linz vom 5.-7. 02.
Während hier in Deutschland noch Winter herrscht und unsere Motorräder (fast) still stehen, flitzen die Biker aus den wärmeren Ländern schon längst wieder über die Straßen. So zum Beispiel ein dicker Freund von mir aus Italien, der auch der Motorradleidenschaft verfallen ist. Marco hat sich am Wochenende mit seiner Honda XR 650 von Mailand aus auf nach Ligurien gemacht, um ein bisschen Küste und frische Meerluft zu genießen. Er schwärmt mir immer wieder davon vor, was für ein toller Ausgangspunkt Mailand ist, um alle möglichen verschiedenen Arten von Natur zu genießen – natürlich mit dem Bike! Er hat die schönsten Seen in der Nähe (Comer See, Lago Maggiore, Gardasee), die Alpen und natürlich das Meer. Und als Alternative zu den Alpen die Apenninen. Er hat also im Sommer wirklich die freie Wahl zwischen all diesen Möglichkeiten; und im Winter bleibt eben immer noch das Meer, wovon wir hier (zumindest wir hier in Süddeutschland) ja nur träumen können! Also, er macht sich auf, um die Küstenstraßen entlang zu fahren und den rauschenden, salzigen Fahrtwind zu genießen und stößt in einem der Orte am Meer (Varazze) auf ein Motocross-Rennen auf dem Strand! Auf einem extra für das Rennen hergerichteten, temporären Parcours fegen die Motocross-Piloten über den Sand, dahinter rauscht das Meer. Marco macht eine Pause und genießt das Spektakel. Die Veranstaltung nennt sichMareCross Liguriaund besteht aus 4 Rennen an vier verschiedenen Orten. Ich stell mir vor, dass es für einen Motocross-Fahrer ein super Erlebnis sein muss, ein Rennen direkt am Meer zu fahren (und ein Glück für Marco, der einfach so zufällig darauf gestoßen ist)!